Datenschutz und Datensicherheit - DuD

, Volume 36, Issue 8, pp 584–590 | Cite as

Identifizierung von Urheberrechtsverletzern

Zulässigkeit der Ermittlung von IP-Adressen durch Anti-Piracy Firmen
  • Stefan Lutz
Aufsätze
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Zusammenfassung

Seit 2005 werden in Deutschland Filesharer von Computerspielherstellern, Musiklabels, Filmverleihern und Pornoproduzenten mit einer anwaltlichen Abmahnung kostenpflichtig in Anspruch genommen, sofern die Rechteinhaber feststellen oder feststellen lassen, dass durch die Teilnahme der Nutzer an Tauschbörsen und dem Tausch von urheberrechtlich geschützten Dateien, in ihre Verwertungsrechte — hier dem Recht auf öffentliche Zugänglichmachung gemäß § 19a UrhG — eingegriffen wird. Aufgrund der Situation in Deutschland, wonach der abmahnende Urheber nicht nur Schadensersatz für die entgangene Lizenz, sondern auch die volle Kompensation der ihm angeblich entstandenen Rechtsverfolgungskosten vom Abgemahnten erstattet verlangen kann, sprießen Jahr für Jahr mehr Kanzleien hervor, die dieses Geschäftsmodell der urheberrechtlichen Massenabmahnung für sich entdeckt haben. Auch erklären sich Jahr für Jahr mehr Rechteinhaber dazu bereit, die Verbreitung ihrer Werke oder Rechte in P2P-Programmen zu verfolgen. Der vorliegende Beitrag zeigt den derzeitigen Meinungsstand zur Zul:assigkeit derartiger Datenverarbeitung in Rechtsprechung und Literatur auf.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2012

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  • Stefan Lutz

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