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Der Nephrologe

, Volume 14, Issue 5, pp 389–392 | Cite as

Einschätzungen zur Situation der Peritonealdialyse in Deutschland aus Nephrologensicht

Ergebnisse aus der bundesweiten Befragung im MAU-PD-Projekt
  • T. OhnhäuserEmail author
  • I. Schellartz
  • T. Mettang
  • N. Scholten
Im Fokus
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Nach wie vor dialysieren deutlich über 90 % aller Dialysepatienten per Hämodialyse (HD). Trotz einiger Bemühungen und Initiativen verharrt die Rate der Peritonealdialyse (PD) in Deutschland weiterhin auf niedrigem Niveau. Für das Jahr 2017 wurde laut Qualitätsbericht Dialyse eine Quote von 6,09 % ermittelt [ 1]. Das Projekt MAU-PD (Multidimensionale Analyse der Ursachen für die niedrige Prävalenz der ambulanten Peritonealdialyse in Deutschland, Laufzeit 05/2017–04/2020) hat sich zum Ziel gesetzt, den Ursachen für die nachhaltig verfestigte Situation auf den Grund zu gehen und wird durch den Innovationsausschuss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) gefördert [ 2]. Schon die CORETH-Studie hatte in den letzten Jahren wichtige Erkenntnisse, z. B. zur Entscheidungsfindung und Behandlungszufriedenheit aus Patientensicht, zutage gefördert [ 3]. MAU-PD betrachtet und analysiert das Thema der niedrigen PD-Rate aus mehreren Blickwinkeln (multidimensional) und bedient sich dabei einer Reihe...

Assessments of the situation of peritoneal dialysis in Germany from a nephrologist perspective

Results from the nationwide survey in the MAU-PD project

Notes

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

T. Mettang weist auf folgende Beziehung hin: Honorare von Firma Fresenius Medical Care: Hessen-PD (jährliche 2‑tägige Veranstaltung zur Peritonealdialyse. Leitung und Vorträge). N. Scholten weist auf folgende Beziehungen hin: Honrare von KfH; Honorar als Referent auf Kongress für Nephrologie. T. Ohnhäuser und I. Schellartz geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Für diesen Beitrag wurden von den Autoren keine Studien an Menschen oder Tieren durchgeführt. Für die aufgeführten Studien gelten die jeweils dort angegebenen ethischen Richtlinien. Das Projekt MAU-PD wurde von der Ethikkommission der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln geprüft und zustimmend bewertet (Votum 17-299).

Literatur

  1. 1.
    Potthoff F, Münscher C, Berendes A, Weber W (2018) Jahresbericht 2017 zur Qualität in der DialyseGoogle Scholar
  2. 2.
    Scholten N, Ohnhaeuser T, Schellartz I, von Gersdorff G, Hellmich M, Karbach U, Pfaff H, Samel C, Stock S, Rascher K, Mettang T (2019) Multidimensional analysis of factors responsible for the low prevalence of ambulatory peritoneal dialysis in Germany (MAU-PD): a cross-sectional Mixed-Methods Study Protocol. BMJ Open 2019(9):e25451.  https://doi.org/10.1136/bmjopen-2018-025451 CrossRefGoogle Scholar
  3. 3.
    Robinski M, Mau W, Wienke A, Girndt M (2016) The Choice of Renal Replacement Therapy (CORETH) project: dialysis patients’ psychosocial characteristics and treatment satisfaction. Nephrol Dial Transplant 32(2):315–324Google Scholar

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  • T. Ohnhäuser
    • 1
    Email author
  • I. Schellartz
    • 1
  • T. Mettang
    • 2
  • N. Scholten
    • 1
  1. 1.Institut für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft (IMVR), Humanwissenschaftliche Fakultät und Medizinische FakultätUniversität zu Köln (KöR)KölnDeutschland
  2. 2.KfH-NierenzentrumDr.-Klaus-Ketzler-ZentrumWiesbadenDeutschland

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