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Autoregulation der Niere

Wie funktioniert es?
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Autoregulation beschreibt die Fähigkeit eines Organs, Gewebedurchblutung und Kapillardruck unabhängig von Schwankungen des arteriellen Blutdrucks konstant zu halten. Weitaus am stärksten und nahezu perfekt ist die Autoregulation in Niere und Gehirn. [1, 2].

Nierendurchblutung

Beide Nieren erhalten mit 1,2 l/min mehr als 20 % des Herzminutenvolumens. Pro Organgewicht von insgesamt 300 g ist dies mit 4 (ml/min)/g eine „Luxusperfusion“ im Vergleich zu Gehirn (0,55 [ml/min]/g) oder Skelettmuskel (0,025 [Ruhe] bis 3–4 [ml/min]/g [Arbeit]). In der Nierenrinde, die 90 % der Perfusion erhält, werden 5–7 (ml/min)/g erreicht. Der Gefäßbaum leitet das Blut rasch zur Mark-Rinden-Grenze. Von dort wird das Blut über Interlobulararterien und Vasa afferentia auf 1 Mio. Glomeruli pro Niere verteilt und gelangt dann über Vasa efferentia in die peritubulären Kapillaren. Dadurch entstehen zwei hintereinandergeschaltete Kapillargebiete: die glomerulären Kapillaren mit hohem Druck zur Filtration und die...

Autoregulation of the kidney

Notes

Interessenkonflikt

A. Just gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Literatur

  1. 1.
    Carlström M, Wilcox CS, Arendshorst WJ (2015) Renal autoregulation in health and disease. Physiol Rev 95:405–511CrossRefGoogle Scholar
  2. 2.
    Just A (2007) Mechanisms of renal blood flow autoregulation: dynamics and contributions. Am J Physiol Regul Integr Comp Physiol 292:R1–17CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Physiologisches Institut I, Medizinische FakultätAlbert-Ludwigs-Universität FreiburgFreiburgDeutschland

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