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Natur und Recht

, Volume 41, Issue 12, pp 824–827 | Cite as

Wie lange gibt es für das Töten von männlichen Eintagsküken aus Legehennenlinien noch einen vernünftigen Grund?

Anmerkung zu Bundesverwaltungsgericht, Urteil v. 13.6.2019 – 3 C 28.16
  • Christoph Maisack
URTEILSANMERKUNGEN
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Zusammenfassung

Nach dem Leitsatz des Urteils bildet das wirtschaftliche Interesse der Betreiber von Brutbetrieben, die Kosten für die Aufzucht von Hähnen aus Legelinien zu vermeiden, weil diesen Kosten mangels hinreichender Absatzmöglichkeiten für das Fleisch dieser Hähne keine entsprechende Gewinnerwartung gegenübersteht, für sich genommen keinen vernünftigen Grund i.S. von §1 Satz 2 Tierschutzgesetz (TierSchG) für das Töten dieser Hähne. Davon gilt aber eine Ausnahme, wenn – wie hier – absehbar ist, dass bereits in Kürze Alternativen zum Töten der Hähne zur Verfügung stehen werden, die den Brütereibetreiber deutlich weniger belasten als die Aufzucht der Tiere. Dann besteht für eine Übergangszeit noch ein vernünftiger Grund.

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Copyright information

© Springer-Verlag 2019

Authors and Affiliations

  • Christoph Maisack
    • 1
  1. 1.Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und VerbraucherschutzWiesbadenDeutschland

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