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Gynäkologische Endokrinologie

, Volume 17, Issue 1, pp 44–45 | Cite as

Die Stellung des Samenspenders und des von ihm gezeugten Kindes

Das österreichische FMedG im Vergleich mit dem deutschen SaAbstG
  • Erwin BernatEmail author
Kommentar
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Kommentar zum Beitrag

Thorn P (2018) Kontakt zwischen Samenspendern und ihren durch Samenspende gezeugten Kindern. Gynäkologische Endokrinologie 17(1):  https://doi.org/10.1007/s10304-018-0230-y

Bitte beachten Sie außerdem den Kommentar von S. Tschudin zur Situation in der Schweiz,  https://doi.org/10.1007/s10304-018-0231-x.

Beide Artikel finden Sie in diesem Heft.

In Österreich sind die Fortpflanzungsmedizin und die mit ihr verbundenen abstammungsrechtlichen Fragen seit 1992 in einem „Fortpflanzungsmedizingesetz (FMedG)“ sehr umfänglich geregelt [1], während der deutsche Gesetzgeber mit dem „Gesetz zur Regelung des Rechts auf Kenntnis der Abstammung bei heterologer Verwendung von Samen (SaAbstG)“ erst im Jahre 2017 „nachgezogen“ hat [2]. Nach Inkrafttreten dieses Gesetzes, mit dessen Art. 1 das „Samenspenderregistergesetz (SaRegG)“ verankert worden ist, entsprechen das deutsche und das österreichische Recht der Fortpflanzungsmedizin einander zwar im Großen und Ganzen, doch bestehen...

The Legal Position of Semen Donors and of Children Conceived by Artificial Donor Insemination

The Austrian Act on Reproductive Medicine (FMedG 1992) in Comparison to the German Act Establishing the Right of the Child Conceived by Artificial Donor Insemination to Find out its Genealogical Filiation (SaAbstG 2017)

Notes

Interessenkonflikt

E. Bernat gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Literatur

  1. 1.
    Bernat (2015) Das österreichische Fortpflanzungsmedizingesetz wurde liberalisiert. Eckpunkte des Fortpflanzungsmedizinrechts-Änderungsgesetzes. Gynäkologe 48:686–691CrossRefGoogle Scholar
  2. 2.
    Frie (2018) Das neue Samenspenderrecht. N Z Familienr 5:817–823Google Scholar
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    Bernat (2000) Der anonyme Vater im System der Fortpflanzungsmedizin: Vorfindliches, Rechtsethik und Gesetzgebung. In: Bernat (Hrsg) Die Reproduktionsmedizin am Prüfstand von Recht und Ethik, S 161–181Google Scholar
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    Bernat (2017) Die zivilrechtlichen Folgen der medizinisch unterstützten Fortpflanzung. Eine Bestandsaufnahme nach Inkrafttreten des Fortpflanzungsmedizinrechts-Änderungsgesetzes 2015. In: Schurr, Umlauft (Hrsg) Festschrift für Bernhard Eccher, S 43–83Google Scholar

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für Zivilrecht, Ausländisches und Internationales PrivatrechtKarl-Franzens-Universität GrazGrazÖsterreich

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