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psychopraxis. neuropraxis

, Volume 22, Issue 2, pp 52–57 | Cite as

Fatigue bei Multipler Sklerose

Kasuistische Darstellung
  • Elisabeth OlbertEmail author
  • Andreas Seiser
  • Walter Struhal
Neurologie
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Zusammenfassung

Bei der Fatigue handelt es sich um einen umfassenden Mangel an körperlicher oder mentaler Energie, der zu einer deutlichen Beeinträchtigung von Berufs- und Alltagsleben führt. Obwohl auch bei anderen chronischen Krankheiten vorkommend, hat das Symptom Fatigue bei der Multiplen Sklerose (MS) einen besonderen Stellenwert, der sich aus der Häufigkeit des Auftretens und der Beeinträchtigung des Alltagslebens gerade bei jüngeren und aktiven Patienten ergibt. Die Ursachen sind komplex, jedoch scheinen Diskonnektionen zwischen diversen kortikalen und subkortikalen Hirnarealen, bedingt durch die Gesamtheit der MS-Läsionen, die Hauptrolle zu spielen. Die Behandlung ist vielschichtig, umfasst medikamentöse und nichtmedikamentöse Maßnahmen. Nach neueren Untersuchungen scheinen u. a. die kognitive Verhaltenstherapie Erfolg versprechend zu sein.

Schlüsselwörter

Multiple Sklerose MS Fatigue Symptomatische Therapie 

Fatigue in Multiple Sclerosis

Case Presentation

Abstract

Fatigue is a comprehensive lack of physical or mental energy that results in significant impairment of work and daily living in general. Although the symptom fatigue is also present in several chronic diseases, the impact in multiple sclerosis (MS) is of particular significance, because of the frequency of occurrence and the impairment of everyday life, especially in young and active patients. The causes are complex; however, dysconnectivity among the various cortical and subcortical brain regions, as a result of the collective MS lesions, seems to play a major role. Treatment is complex, comprising pharmacological and nonpharmacological interventions. According to recent studies, cognitive behavioral therapy, among other forms, seems promising.

Keywords

Multiple sclerosis MS Fatigue Symptomatic therapy 

Notes

Danksagung

Wir danken Frau Mag. B.K. für ihren lebendigen Erlebnisbericht

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

E. Olbert, A. Seiser und W. Struhal geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Dieser Beitrag beinhaltet keine von den Autoren durchgeführten Studien an Menschen oder Tieren. Für Angaben innerhalb des Manuskripts, über die Patienten zu identifizieren sind, liegt von ihnen und/oder ihren gesetzlichen Vertretern eine schriftliche Einwilligung vor.

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Austria, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  • Elisabeth Olbert
    • 1
    Email author
  • Andreas Seiser
    • 1
  • Walter Struhal
    • 1
  1. 1.Abteilung für NeurologieUniversitätsklinikum Tulln, Karl Landsteiner Privatuniversität für GesundheitswissenschaftenTullnÖsterreich

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