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Die Präparation des unfixierten Gehirns

Eine modifizierte Methode für die klinische Obduktion
  • J. Sulik
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Obwohl verschiedene Sektionstechniken für das Gehirn zur Verfügung stehen [2, 3], dominiert in den meisten pathologischen Seziersälen die Frontalschnittmethode. Nachfolgend wird eine Modifikation dieser Methode beschrieben, die ohne hohen technischen Aufwand eine befriedigende Sektion des unfixierten Gehirns ermöglicht. Das Verfahren erleichtert die sorgfältige makroskopische Beurteilung des Gehirns und soll bei Obduktionen Anwendung finden, bei denen die klinische Vorgeschichte eine neuropathologische Fachbegutachtung nicht erfordert.

Schlicht, behutsam und akribisch

An die Präparation des unfixierten Gehirns werden prinzipiell die gleichen Anforderungen gestellt wie an die Sektion der übrigen Organe. Relevante anatomische Schlüsselstellen werden zur topografischen Orientierung sichtbar gemacht und Feinstrukturen ggf. voneinander getrennt, um sie separat besser darstellen und untersuchen zu können. Möglichst große Anteile des Organs sollen für die Befundung erschlossen werden, damit...

The dissection of fresh brain

An optimized method for clinical autopsies

Notes

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

J. Sulik gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Alle beschriebenen Untersuchungen am Menschen oder an menschlichem Gewebe wurden mit Zustimmung der zuständigen Ethik-Kommission, im Einklang mit nationalem Recht sowie gemäß der Deklaration von Helsinki von 1975 (in der aktuellen, überarbeiteten Fassung) durchgeführt. Die Untersuchungen erfolgten unter Einhaltung der Vorgaben der Zentralen Ethikkommission der Bundesärztekammer.

Literatur

  1. 1.
    Nauwerck C (1921) Sektionstechnik für Studierende und Ärzte. Gustav Fischer, JenaGoogle Scholar
  2. 2.
    Ostertag B (1949) Die Sektion des Gehirns und Rückenmarks und ihrer Hüllen. Springer, Berlin, Göttingen, HeidelbergCrossRefGoogle Scholar
  3. 3.
    Rössle R (1935) Technik der Obduktion mit Einschluß der Maßmethoden an Leichenorganen. In: Abderhalden E (Hrsg) Handbuch der biologischen Arbeitsmethoden, Bd. 1. Urban & Schwarzenberg, Berlin, Wien, S 1171Google Scholar

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für PathologieUnfallkrankenhaus BerlinBerlinDeutschland

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