Advertisement

Informatik-Spektrum

, Volume 41, Issue 4, pp 270–284 | Cite as

Gesunder Menschenverstand oder programmierte Maschinendummheit?

Der Mensch ist und bleibt Mittelpunkt im Prozess einer ,,digitalen Transformation“
  • E. W. Udo Küppers
ZUR DISKUSSION GESTELLT GESUNDER MENSCHENVERSTAND

Zusammenfassung

Die Jahrmilliarden andauernde Evolution in unserer Biosphäre hat den Menschen zu höchst kreativen Leistungen verholfen, die sein Überleben sichern. Seine Erfahrungen, die sich durch den ,,gesunder Menschenverstand“ ausdrückt und seine kreative Intelligenz stehen in jüngerer Zeit einer selbsterschaffenen Technik mit ,,künstlicher Intelligenz“ gegenüber, die sich anschickt, weite Teile unseres Lebens und Arbeitens zu erobern. Es scheint ein analoges-digitales Paradox zu sein, dass der evolutionäre analoge Mensch auf dem Weg ist, sich selbst durch digitale Maschinen, nicht zuletzt durch Humanoide, ersetzen zu wollen – mit welchem Ziel auch immer. Inwieweit das gelingt, liegt im Nebel der Zukunft und dem immer vorhandenen Unerwarteten.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

References

  1. 1.
    Brockhaus (1980) Brockhaus ABC, Naturwissenschaft und Technik. Teil 2. Brockhaus, LeipzigGoogle Scholar
  2. 2.
    Csíkszentmihályi M (2014) Flow im Beruf: Das Geheimnis des Glücks am Arbeitsplatz. Klett-Cotta, StuttgartGoogle Scholar
  3. 3.
    Doll S, Sauer S (2017) Smartphones machen Bremer Azubis krank. Weser Kurier vom 29.6.2017Google Scholar
  4. 4.
    Duhigg C (2012) The Power of Habit. Random House Books, LondonGoogle Scholar
  5. 5.
    Duhigg C (2014) Die Macht der Gewohnheit – Warum wir tun was wir tun. Piper, München ZürichGoogle Scholar
  6. 6.
    Forrester JW (1961) Industrial Dynamics. MIT Press, CamebridgeGoogle Scholar
  7. 7.
    Forrester JW (1972) Der teuflische Regelkreis. Das Globalmodell der Menschheitskrise. DVA, StuttgartGoogle Scholar
  8. 8.
    Geyer H (1965) Über die Dummheit. Musterschmidt, GöttingenGoogle Scholar
  9. 9.
    Gigerenzer G (2014) Risiko – Wie man die richtigen Entscheidungen trifft. btb, MünchenGoogle Scholar
  10. 10.
    Kant I (2013) Kritik der reinen Vernunft, A 133/ B 172 (Original: 1781)Google Scholar
  11. 11.
    Küppers JP, Küppers EWU (2016) Hochachtsamkeit. Springer VS, WiesbadenCrossRefGoogle Scholar
  12. 12.
    Küppers EWU (2017) Die humanoide Herausforderung. Leben und Existenz in einer anthropozänen Zukunft. Springer Vieweg, WiesbadenGoogle Scholar
  13. 13.
    Musil R (2014) Über die Dummheit. Reclam, Stuttgart (Original 1937)Google Scholar
  14. 14.
    Randers J (2012) 2052 Der neue Bericht des Club of Rome. oekom, MünchenGoogle Scholar
  15. 15.
    Renn O, Schweizer PJ, Dreyer M, Klinke A (2007) Risiko – Über den gesellschaftlichen Umgang mit Unsicherheit. oekom, StuttgartGoogle Scholar
  16. 16.
    Renn O (2014) Das Risikoparadox – Warum wir uns vor dem Falschen fürchten. Fischer, Frankfurt a. M.Google Scholar
  17. 17.
    Schmitz W (2017) Auf der Suche nach dem Königsweg. VDI-Nachrichten 37:20–24Google Scholar
  18. 18.
    Technikerkrankenkasse (2017) Gesundheitsreport. TK-HamburgGoogle Scholar
  19. 19.
    Vester F (1983) Ballungsgebiete in der Krise. dtv, MünchenGoogle Scholar
  20. 20.
    Vester F (1999) Die Kunst vernetzt zu Denken. DVA, StuttgartGoogle Scholar
  21. 21.
    von Rotterdam E (1986) Das Lob der Torheit. Reclam, StuttgartGoogle Scholar
  22. 22.
    Weick KE, Sutcliffe KM (2003) Das Unerwartete Managen. Klett-Cotta, StuttgartGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.BremenDeutschland

Personalised recommendations