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Hodentorsion als ärztlicher Behandlungsfehler?

Zusammenfassung

Fast jede ärztliche Fachrichtung hat mit den Gerichten ihre „liebe Not“. Entweder wird den behandelnden Ärzten vorgeworfen, sie hätten im Rahmen der Aufklärung ihres Patienten „geschlampt“, oder sie hätten sich einen Behandlungsfehler „geleistet“. Letzterer wird in der Regel vom gerichtlich bestellten Sachverständigen und Gutachter dann bejaht, wenn der Arzt sich mit seiner Diagnostik oder Therapie nicht mehr im Bereich des Standards seines Faches befunden hat.

In nicht wenigen der bekanntgewordenen gerichtlichen Entscheidungen der Fachrichtung Urologie wird vom Patienten und dessen Anwalt dem Arzt der Vorwurf gemacht, er hätte eine beginnende Hodentorsion nicht erkannt, oder nicht schnell genug gehandelt, bzw. den Patienten nicht von der Eilbedürftigkeit einer medizinischen Maßnahme ins Bild gesetzt.

Der nachstehend auszugsweise wiedergegebene Fall des Oberlandesgerichts Oldenburg hat Beispielcharakter.

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Correspondence to Prof. Dr.jur. G. H. Schlund.

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Schlund, G.H. Hodentorsion als ärztlicher Behandlungsfehler?. Der Urologe B 39, 546–547 (1999). https://doi.org/10.1007/s001310050335

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