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„8th World Meeting of Impotence Research“

24.–28.08.98, Amsterdam

Zusammenfassung

Die Tagung fand unter dem Eindruck dramatischer Veränderungen auf dem Gebiet der Impotenz-Therapie und Forschung statt.Es sind erst wenige Monate seit der Zulassung des ersten eindeutig wirksamen oralen Medikamentes gegen Erektile Dysfunktion (ED) in den USA vergangen.Aber auch andere Medikamente wie MUSE,sublinguales Phentolamin und Apomorphin,sogar topische Salben mit Alprostadil versprechen eine ähnlich gute Wirksamkeit und stehen kurz vor der Zulassung. Das Highlight modernster Behandlungsmethoden war dieses Jahr die Aussicht auf eine genetische Behandlungsmethode. Hierbei soll den glatten Muskelzellen des erektilen Gewebes nach Injektion von genetischem Material (z.B.mRNA) und deren Aufnahme,Umbau und Einbau in die Zellen,durch vermehrte Expression von Zellwand-Proteinen, für Monate die Möglichkeit eröffnet werden, mehr Calcium- und Kaliumkanäle an der Zelloberfläche zu bilden. Somit wäre die glatte Schwellkörpermuskulatur für Monate in der Lage, eine deutlich verstärkte Erektion hervorzurufen.

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Correspondence to H. Schorn.

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Schorn, H. „8th World Meeting of Impotence Research“. Der Urologe B 39, 45–46 (1999). https://doi.org/10.1007/s001310050271

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