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Der Gynäkologe

, Volume 52, Issue 11, pp 873–877 | Cite as

„Gelegentlich“ siegt die Vernunft

  • Thorsten SüßEmail author
Medizinrecht
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Zur Frage, ob sich die Beschreibung von Wahrscheinlichkeiten, mit denen Komplikationen nach einem Heileingriff zu erwarten sind, im ärztlichen Aufklärungsgespräch an den Vorgaben des MedDRA (Medical Dictionary for Regulatory Activities) orientieren muss

Wir Juristen arbeiten mit dem Wort. Sprache ist unser tägliches Handwerkszeug. Ein Jurist, der sich in einem Rechtsstreit scheut, wo nötig auch einen Streit über die Auslegung von Wörtern zu führen, offenbart ein eigenartiges Verständnis seines Berufsstandes. Ärzte hingegen arbeiten ungerne mit dem Wort. Das gilt insbesondere für Chirurgen. Sie arbeiten im Wortsinne (χειρουργία, Handwerk) mit ihren Händen; sprachliche Kommunikation findet allenfalls in Form knackig-einsilbiger Kommandos am Operationstisch statt.

Diese einleitenden Worte kolportieren Vorurteile. Trotzdem sind sie irgendwie richtig, denn jedenfalls lässt sich beobachten, dass Probleme dort vorprogrammiert sind, wo Juristen Ärzte zum Wort zwingen. Kaum irgendwo lässt sich...

“Sometimes” reason prevails

Notes

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

T. Süß gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Für diesen Beitrag wurden vom Autor keine Studien an Menschen oder Tieren durchgeführt. Für die aufgeführten Studien gelten die jeweils dort angegebenen ethischen Richtlinien.

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.BLD Bach Langheid Dallmayr Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbHKölnDeutschland

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