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Der Gynäkologe

, Volume 52, Issue 2, pp 150–154 | Cite as

Die aktuelle Rechtsprechung des BGH zu Jameda

Muss ich mich eigentlich online bewerten lassen?
  • Wiebke DüsbergEmail author
Medizinrecht – Rechtsprechung auf dem Prüfstand
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In stetiger Regelmäßigkeit beschäftigen Rechtsfragen rund um Arztbewertungsportale wie Jameda die Gerichte. Die Thematik macht selbst vor dem Bundesgerichtshof (BGH) nicht halt, der sich zuletzt in einer Entscheidung vom 20. Februar 2018 wiederholt mit der Frage danach auseinanderzusetzen hatte, ob Arztbewertungsportale im Internet ein öffentliches Profil auch gegen den Willen des betroffenen Arztes vorhalten dürfen. Das Urteil hat zunächst medial große Wellen geschlagen, die tatsächlichen Auswirkungen auf die Rechtslage bleiben derzeit jedoch gering.

Zahlreiche Ärztinnen und Ärzte1sehen sich im Verlauf ihres Berufslebens irgendwann einmal mit negativen Bewertungen ihrer Person auf Arztbewertungsportalen im Internet konfrontiert. Nicht jeder der in der Regel anonymen Nutzer hält sich hierbei an die „Spielregeln“. So passiert es immer wieder, dass Patienten aus unterschiedlichen Gründen in von ihnen verfassten Bewertungen die Grenzen der Schmähkritik überschreiten oder unwahre...

The current jurisdiction of the Federal High Court on Jameda

Do I have to accept being evaluated online?

Notes

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

W. Düsberg gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Dieser Beitrag beinhaltet keine von den Autoren durchgeführten Studien an Menschen oder Tieren.

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Fachanwältin für MedizinrechtCausaConcilio Koch und Partner mbH, Rechtsanwälte HamburgHamburgDeutschland

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