Advertisement

Der Urologe

pp 1–2 | Cite as

Zum 70. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e. V.

  • Paolo Fornara
Editorial
  • 43 Downloads

On the occasion of the 70th congress of the German Society of Urology

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

an dieser Stelle, möchte ich noch einmal den Mitgliedern der Programmkommission, den Vorsitzenden und Mitgliedern der Arbeitskreise, den Gutachtern und Obergutachtern für die Mitgestaltung des 70. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Urologie ausdrücklich danken, sowie auch bei all denen, die mich mit Rat und Tat bei der Gestaltung des wissenschaftlichen Programmes unserer Jahrestagung unterstützt haben und mit Anregungen, Ideen, Vorschlägen und Hinweisen das Programm unseres Jahreskongresses mitgestaltet haben.

Ihrer zeitaufwendigen und entscheidenden Unterstützung ist es zu verdanken, dass das wissenschaftliche Programm sowie die zahlreichen Sitzungen und Foren des Kongresses inhaltlich sehr anregend und hochaktuell gestaltet werden konnten.

Seit Jahren sehen wir uns mit leicht aber stetig sinkenden Abstract-Zahlen konfrontiert. Wurden in 2010 noch 835 Abstracts eingereicht, so waren es 2015 fast 200 Abstracts weniger, diese Tendenz hielt auch in den letzten Jahren an. Es handelt sich sicher um ein multifaktorielles Problem, dabei spielen aber auch die Rahmenbedingungen eine Rolle. Um zumindest diese Ebene zu beeinflussen, haben wir zwei Änderungen vorgenommen: Neben einem längeren Einreichungszeitfenster für die Abstracts ist ein Erinnerungsmailing gestartet worden, welches 2 Wochen, 1 Woche, 2 Tage sowie am letzten Tag auf die Deadline aufmerksam machte. Darüber hinaus ist erstmals ein 14-tägiges Late-breaking-Fenster eingeführt worden.

Beide Neuerungen sind gut angenommen worden, dadurch konnte die abnehmende Tendenz umgekehrt werden.

Von den 562 eingereichten Abstracts wurden nach dem anonymen Begutachtungs- und Bewertungsverfahren 396 angenommen. Die Durchschnittnote betrug 3,0. Dies lässt nicht nur quantitative, sondern auch und insbesondere qualitative Rückschlüsse zu.

Bei Durchsicht der angenommenen Abstracts fällt das insgesamt extrem hohe Niveau der eingereichten Arbeiten auf, die die große Bandbreite und den Facettenreichtum der Deutschen Urologie abbilden.

In Dresden wird es die Möglichkeit geben, relevante klinische Studien als Poster vorzustellen. Dazu wurden über 60 Abstracts für die sog. „Studiengalerie“ eingereicht, von denen 42 angenommen wurden.

Die Teamakademie wurde in die Programmkommission aufgenommen. Dies ermöglicht eine Abstimmung zwischen dem wissenschaftlichen Programm des DGU-Kongresses und dem Programm des Kongresses für Pflege- und Assistenzberufe.

Die Anzahl der Programmkommissionsmitglieder wurde um 8 reduziert. Bei gleichhoher Effektivität führte diese Maßnahme naturgemäß zwar zu einer größeren Belastung der einzelnen PK-Mitglieder sowie der Gutachter und Obergutachter, aber auch zur beabsichtigten einheitlicheren Handhabung der Begutachtungsprozesse.

International ausgewiesene Referenten werden auf dem 70. DGU-Kongress Hauptthemen und Kontroversen beleuchten. Wie in der Vergangenheit auch, wird der Kongress 2018 durch Seminare, Workshops und eine Reihe hochkarätiger wissenschaftlicher Foren bereichert. Neben den erfolgreichen Crossfire-Sitzungen wird es Checkpoint-Foren geben, die sich besonders relevanten und hochaktuellen berufspolitischen oder wissenschaftlichen Themen widmen. Das Angebot der Semi-Live-Sitzungen ist deutlich erweitert worden. Dieses Format bietet die Möglichkeit, die Vorteile eines Liveeingriffs ohne die damit verbundenen Nachteile und Zwänge in Kauf nehmen zu müssen.

Die Intensivierung des Austausches auf internationaler Ebene spiegelt sich in einer Reihe von Sitzungen wieder. Diese reichen vom internationalen Vergleich der Weiterbildungsinhalte über das DGU/AUA-Leadership-Forum bis zu einer Reihe von Lectures internationaler Gäste, die mit ihren Vorträgen in die deutschen Sitzungen integriert wurden.

Auch dieses Jahr wird es einen Studenten- und Schülertag geben. Wir haben für unsere jungen zukünftigen Kolleginnen und Kollegen ein sehr attraktives Programm zusammengestellt, das in ihnen das Interesse für unser faszinierendes und so vielfältiges Fach wecken soll.

Ich darf Sie alle herzlich im Namen der Deutschen Gesellschaft für Urologie zum 70. Jahreskongress erneut nach Dresden einladen und freue mich schon jetzt auf unser Wiedersehen in der als Florenz des Nordens bekannten Elbmetropole.

Univ.-Prof. Dr. Paolo Fornara

Präsident der Deutschen Gesellschaft für Urologie

Notes

Interessenkonflikt

P. Fornara gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Universitätsklinik und Poliklinik für UrologieUniversitätsklinikum Halle (Saale)Halle/SaaleDeutschland

Personalised recommendations