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Zufallsbefunde bei habitueller Patellaluxation

  • N. Holl
  • M.-A. Weber
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Anamnese

Eine 24-jährige Frau stellte sich mit habitueller Patellaluxation und letztem Ereignis vor 6 Wochen in der unfallchirurgischen Ambulanz unserer Klinik vor. Aktuelle Probleme mit den Knien und ein vorangegangenes Trauma werden verneint. In der Patientenhistorie finden sich wiederholt auftretende Frakturen an verschiedenen Körperstellen, teilweise ohne adäquates Trauma. Eine im Alter von 11 Jahren durchgeführte Bestimmung des Knochenalters erwies sich als altersentsprechend, jedoch mit Kalksalzreduktionen in den Phalangen der Hand. Im Alter von 11–14 Jahren habe die Patientin eine Pamidronat-Therapie (Aredia®) in regelmäßigen Abständen erhalten.

Bei der aktuellen Vorstellung wurde zum Ausschluss möglicher Fehlstellungen zunächst eine Ganzbeinröntgenaufnahme links durchgeführt (Abb.  1).

Incidental findings in recurrent patella dislocation

Notes

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

N. Holl und M.-A. Weber geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Dieser Beitrag beinhaltet keine von den Autoren durchgeführten Studien an Menschen oder Tieren. Für Bildmaterial oder anderweitige Angaben innerhalb des Manuskripts, über die Patienten zu identifizieren sind, liegt von ihnen und/oder ihren gesetzlichen Vertretern eine schriftliche Einwilligung vor.

Literatur

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Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Kinder- und NeuroradiologieUniversitätsmedizin RostockRostockDeutschland

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