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Unterschiede in der subjektiven und psychischen Gesundheit und im Gesundheitsverhalten bei 11- bis 17-jährigen Jugendlichen an weiterführenden Schulen in Deutschland

Ergebnisse der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland: Erste Folgebefragung (KiGGS Welle 1)
Originalien und Übersichten
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Zusammenfassung

Hintergrund

Bereits im Kindes- und Jugendalter sind gesundheitliche Ungleichheiten zuungunsten sozial benachteiligter Bevölkerungsgruppen festzustellen. Der Beitrag untersucht, inwiefern sich Unterschiede in der subjektiven und psychischen Gesundheit sowie im Gesundheitsverhalten bei Jugendlichen in Abhängigkeit der von ihnen besuchten weiterführenden Schule zeigen und ob diese unabhängig vom sozioökonomischen Status (SES) bestehen.

Methodik

Datengrundlage ist die Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS Welle 1, 2009–2012). Analysiert werden Daten von 11- bis 17-jährigen Mädchen und Jungen (n = 4665) an Haupt‑, Real- und Gesamtschulen sowie Gymnasien. Als abhängige Variablen werden der selbsteingeschätzte allgemeine Gesundheitszustand, Angaben zum Strengths and Difficulties Questionnaire (SDQ) zur Erfassung psychischer Auffälligkeiten sowie selbstberichteter Freizeitsport, Tabak- und Alkoholkonsum herangezogen. Ausgewiesen werden Prävalenzen und auf logistischen Regressionen basierende Odds Ratios (OR).

Ergebnisse

Für die Mehrzahl der untersuchten Indikatoren zeigt sich, dass Heranwachsende, die kein Gymnasium besuchen, häufiger psychische Auffälligkeiten und vermehrt ungesunde Verhaltensweisen aufweisen. Die Unterschiede verringern sich zwar mitunter bei statistischer Kontrolle des SES, bleiben jedoch in der Regel signifikant. Stark ausgeprägte Unterschiede zeigen sich u. a. zuungunsten von Jugendlichen, die kein Gymnasium besuchen, für beide Geschlechter mit Blick auf „Unaufmerksamkeit/Hyperaktivität“ (OR: 2,29 [1,70–3,08]), bei Mädchen im Tabakkonsum (OR: 2,91 [1,85–4,57]) und bei Jungen bzgl. sportlicher Inaktivität (OR: 2,71 [1,85–3,95]).

Diskussion

Ungleiche Gesundheitschancen sollten in Bezug zur Lebenswelt der Menschen betrachtet werden, wobei sich bei Jugendlichen die Schule als prägender Lern- und Erfahrungsraum darstellt. Die Analysen verweisen hinsichtlich der Schulform und des Geschlechts auf divergierende Bedarfe der schulbasierten Gesundheitsförderung und Prävention.

Schlüsselwörter

Schule Jugend Psychische Gesundheit Gesundheitsverhalten Soziale Herkunft 

Differences in subjective health, mental health, and health behavior among 11- to 17-year-olds at secondary schools in Germany

Results of the German health interview and examination survey for children and adolescents: first follow-up (KiGGS Wave 1)

Abstract

Background

Social inequalities in health can already be found among children and adolescents to the disadvantage of socially deprived population groups. This paper aims to detect, whether differences in subjective health, mental health and health behavior among young people are due to the secondary school type attended and whether these associations exist independently of the family’s socioeconomic position (SEP).

Methods

The data basis was the German Health Interview and Examination Survey for Children and Adolescents (KiGGS Wave 1, 2009–2012). Data of 11- to 17-year-old girls and boys (n = 4665) who attend different types of secondary schools in Germany were analyzed. The dependent variables were self-rated health, findings of the Strengths and Difficulties Questionnaire (SDQ) for the detection of psychological abnormalities, as well as self-reported information regarding leisure sport, tobacco, and alcohol consumption. Prevalence and odds ratios (ORs) based on logistic regressions are shown.

Results

For the majority of the examined indicators, it can be shown that adolescents in lower secondary schools are more likely to report worse self-rated health and mental problems and engage in unhealthy behavior than peers in grammar schools (“Gymnasium”). The differences decrease after controlling for family’s SEP but mostly remain statistically significant. Adolescents who don’t attend grammar schools are most strongly disadvantaged in terms of inattention/hyperactivity for both gender (OR: 2.29 [1.70–3.08]), smoking among girls (2.91 [1.85–4.57]) and physical inactivity (no leisure sport) among boys (OR: 2.71 [1.85–3.95]).

Discussion

Unequal health opportunities should be viewed in relation to people’s living conditions. For adolescents, school constitutes an important setting for learning, experience, and health. The results indicate divergent needs of school-based health promotion and prevention regarding differences among gender and type of school.

Keywords

School Adolescents Mental health Health behavior Social position 

Notes

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

J. Waldhauer, B. Kuntz und T. Lampert geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Dieser Beitrag beinhaltet keine von den Autoren durchgeführten Studien an Menschen oder Tieren.

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Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  • Julia Waldhauer
    • 1
  • Benjamin Kuntz
    • 1
  • Thomas Lampert
    • 1
  1. 1.Fachgebiet Soziale Determinanten der Gesundheit, Abteilung für Epidemiologie und GesundheitsmonitoringRobert Koch-InstitutBerlinDeutschland

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