Heilberufe

, Volume 70, Issue 4, pp 23–23 | Cite as

PflegeKolleg Fragebogen

Der alte Patient
  • Springer Medizin
PflegeKolleg
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(Es ist jeweils nur eine Antwort richtig.)

1. Wann ist Pflege evidenzbasiert?

A Ausschließlich dann, wenn die Wirksamkeit der Pflegemaßnahmen wissenschaftlich bewiesen ist.

B Ausschließlich dann, wenn Patienten/Bewohner Recht auf Mitbestimmung haben.

C Wenn die Wirksamkeit der Pflegemaßnahmen wissenschaftlich bewiesen ist und die Patienten/Bewohner in die Entscheidung für eine Pflegemaßnahme einbezogen wurden.

2. Wie sollten sich Pflegende verhalten, wenn Patienten Pflegeleistungen verweigern?

A Pflegende beurteilen, welche Auswirkungen die Verweigerung von Pflegeleistungen hat.

B Sie führen die Pflegeleistung trotzdem durch.

C Sie reden so lange auf den Patienten/Bewohner ein, bis dieser die Pflegeleistung akzeptiert.

3. Was signalisiert Gelassenheit der Pflegeperson gegenüber dem zu Pflegenden?

A Es signalisiert Desinteresse an dem zu Pflegenden.

B Das Verhalten wirkt überheblich.

C Gelassenheit und Selbstreflexion der Pflegeperson zeigen dem Gegenüber, ernst genommen und an Entscheidungen beteiligt zu werden.

4. Wie sollten Pflegende mit Bewohnern umgehen, die sexuell herausforderndes Verhalten zeigen?

A Sie vermeiden Situationen, die sexuell herausforderndes Verhalten provozieren.

B Die Körperpflege führen Pflegende immer zu zweit durch.

C Am besten ist es, dieses Verhalten zu ignorieren.

5. Welche Kritik an klinischen Studien mit Medikamenten ist in der Altersmedizin berechtigt?

A Das Verhältnis von Interventions- und Beobachtungsstudien entspricht nicht den Erfordernissen der Altersmedizin.

B Bei dem gewählten Studiendesign kommt der Randomisierung häufig zu wenig Bedeutung zu.

C Studien sind meist nicht auf alte Menschen zugeschnitten, Teilnehmer sind häufig Patienten mittleren Alters mit Monopathologie.

6. Wie hoch ist der Anteil älterer, multimorbider Patienten in deutschen Notaufnahmen?

A Ältere multimorbide Patienten machen 30% der in Notaufnahmen behandelten Patienten aus.

B Ihr Anteil liegt bei 10%.

C 20% der Notfallpatienten sind älter und multimorbide.

7. Wodurch sind Notfälle älterer, multimorbider Patienten in Notaufnahmen gekennzeichnet?

A Es handelt es sich um eine akute Neuerkrankung.

B Der Notfall ist meist Folge einer chronischen Grunderkrankung.

C Die meisten akuten Notfälle älterer und jüngerer Patienten unterscheiden sich nicht.

8. Was besitzt bei der Aufnahme eines älteren Patienten in die Notaufnahme höchste Relevanz?

A Obligatorischer Ausschluss eines Delirs und Identifizierung eines geriatrischen Handlungsbedarfs.

B Klären der Frage, ob eine Patientenverfügung vorliegt.

C Identifikation möglicher Mangelernährung.

9. Wie hoch ist der Anteil älterer Patienten in Notaufnahmen, bei denen ein Delir vorliegt ?

A Bis zu 80%.

B Bis zu 17%.

C Dazu gibt es keine Erkenntnisse.

10. Welches Screeninginstrument zur Erfassung besonders vulnerabler älterer Notfallpatienten gilt als das am besten validierte?

A Identification of seniorsat risk (ISAR)

B Modified Confusion Assessment Method for the Emergency Department (mCAM-ED)

C Richmond Agitation Sedation Scale (RASS)

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