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Fortschritte der Mikropaläontologie in Deutschland mit einer Bibliographie für das Jahr 1961

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Zusammenfassung

In 5 botanischen, 9 zoologischen und 3 stratigraphischen Kapiteln und 124 Zitaten und Referaten werden die auf allen Sektoren der Mikropaläontologie 1961 in und über Deutschland erzielten Ergebnisse gebracht.

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Bibliographischer Teil

  1. 1.

    Alberti, G.: Zur Kenntnis mesozoischer und alttertiärer Dinoflagellaten und Hystrichosphaerideen von Nord- und Mitteldeutschland sowie einigen anderen europäischen Gebieten. — Palaeontographica A116, 1–58, 12 Taf., 4 Tab., Stuttgart 1961. Aus 73 Proben von Aufschlüssen und Bohrungen werden 73 (fast nur ungetäfelte) Dinoflagellaten mit 35 n. sp. und 6 n. g. und 17 Hystrichosphaeren mit 5 n. sp. und 1 n. g. beschrieben. Diskussion der Taxionomie und Allochthonie. Vergleich der sächsischen, mecklenburgischen und nord-deutschen Vorkommen mit solchen aus der Schweiz, Polen und Bulgarien.

  2. 2.

    Averdieck, F.-R.: Zum Alter des Glimmertons vom Morsumkliff auf Sylt. — N. Jb. Geol. Paläont. Mh., 436–440, Stuttgart 1961. Listen der Baumpollen von Proben aus den oberen Schichten des Glimmertons beweisen pliozänes Alter.

  3. 3.

    Bartenstein, H.:August Emanuel Reuss. Zur Wiederkehr seines 150. Geburtstages am 8. Juli 1961. — Paläont. Z.35, 248–250, 1 Portr., Stuttgart 1961. Hinweise auf dessen Bedeutung für die Erforschung und biostratigraphische Anwendung der Foraminiferen.

  4. 4.

    Bassiouni, M. A.: Untersuchungen an den Miocän-Ostracoden. — Meyniana10, 37, Kiel 1961 (Vortragsreferat). Kurzer Hinweis auf Verbreitung und Bionomie von 11 Arten.

  5. 5.

    Berger, F.: Ostrakoden-Vorkommen im Buntsandstein NW-Deutschlands. — Senckenbergiana leth.42, 147–155, 2 Taf., 1 Abb., Frankfurt/M. 1961. Beschreibung von 4 noch nicht benannten Formen. Hiervon wird die Vertikalverbreitung für eine vermutliche Darwinulide, die sich zusammen mit Charophyten fand, im obersten Mittleren Buntsandstein angegeben.

  6. 6.

    Blumenstengel, H.: Foraminiferen aus dem Thüringer Oberdevon. — Geologie10, H. 3, 316–335, 3 Taf., 1 Abb., Berlin 1961. Von Leutenberg, Mühltroff, Saalfeld, Schleiz, Tegau, Weida und der Bohrung Remschütz 1 werden aus einzelnen Säure-Rückständen 22 Agglutinantia-Arten mit 7 n. sp. beschrieben.

  7. 7.

    Brand, E., &Malz, H.: Drei neueProcytheridea-Arten undLjubimovella n. g. aus dem NW-deutschen Bajocien. — Senckenbergiana leth.42, 157–173, 1 Taf., 1 Abb., Frankfurt/M. 1961. Beschreibung vonProtocytheridea hoffmanni, P. triangula undP. brevicosta als kurzlebige Arten mit deren Vertikalverbreitung. Neubeschreibung vonLjubimovella piriformis aus den Coronaten-Schichten des Ölfeldes Fuhrberg.

  8. 8.

    Brelie, G. v. d.: Pollenstratigraphische Gliederung und fazielle Entwicklung des jüngeren Tertiärs (Oberoligozän bis Pliocän) in der Niederrheinischen Bucht. — Meyniana10, 75–88, 1 Tab., Kiel 1961. Zusammenfassung aller vorliegenden Arbeiten mit Liste und Diagramm der häufigsten Sporomorpha, womit meist eine Trennung von Mittelund Ober-Miozän, dagegen nicht von Chatt und Miozän möglich ist.

  9. 9.

    Brelie, G. v. d.: Recherches sur les pollens dans les argiles du Lar (Demavend, Iran). — Pollen et Spores. — Mus. Nat. Hist. Naturelle3, Nr. 1, 77–84, 1 Taf., 1 Tab., Paris 1961. Klimatische Deutung einer aus 22 Proben eines Pleistozän-Profiles von 6m gewonnenen Pollen-Flora; 15 Kräuter- und 9 Baumpollen werden abgebildet.

  10. 10.

    Bülow, K. v.: Über stratigraphische Untersuchungen am obermiozänen Glimmerton von Hohen Woos (SW-Mecklenburg). — Geologie9, 185–189, Berlin 1960. Liste von 18 Bivalven, 4 Scaphopoden, 16 Gastropoden, 1Spirialis und 11 Fischresten.

  11. 11.

    Czihak, G., &Grell, K. G.: Zur Determination der Zellkerne bei der ForaminifereRotaliella heterocaryotica. — Die Naturwissenschaften47, 211–212, 1 Abb., (Springer) Berlin 1960. Durch UV-Bestrahlung wurde der somatische Kern lebender Agamonten inaktiviert.

  12. 12.

    Dahm, H.-D., Guenther, E. W., Jaeckel, S. G. A., Weiler, W., Weyl, R., &Wiermann, R.: Eine spätglaziale Schichtfolge aus der Grube Fernie bei Gießen-Klein-Linden. — Notizbl. hess. Landesamt Bodenforsch.89, 332–359, 2 Taf., 4 Abb., 6 Tab., Wiesbaden 1961. Pollendiagramme vonWiermann und Diatomeen-Analyse vonDahm einer bis 3 m mächtigen, mit 10–20 cm Flachmoortorf abschließenden Gyttja, die von Bims-Sand überlagert wird.

  13. 13.

    Diebel, K.: Ostracoden des Paludinenbank-Interglazials von Syrniki am Wieprz (Polen). — Geologie Jg.10, 533–545, 2 Taf., 3 Abb., Berlin 1961. Aus 1 Probe des Elster-Saale-Interglazials werden 15 limnische Ostracoden namhaft gemacht unter Berücksichtigung ihrer stratigraphischen und bionomischen Bedeutung. Variationsstatistik vonCyclocypris huckei.

  14. 14.

    Doebl, F.: Fazies und Mikropaläontologie des Miocän im Rheintalgraben und seine Verbindung zu den benachbarten Tertiärgebieten. — Meyniana10, 89–93, 1 Abb., 1 Tab., Kiel 1961 (Vortragsrefera). Ausgehend von mikropaläontologischen Befunden werden paläogeographische Fragen diskutiert.

  15. 15.

    Dombrowski, H. J.:Bacillus circulans aus Zechsteinsalzen. — Zbl. Bakteriologie, Parasitenkunde, Infektionskrankheiten und Hygiene183, 173–179, 3 Abb., Stuttgart 1961. Isolierung lebender Bakterien aus drei Salzproben. Diskussion diesbezüglicher allgemeiner Fragen.

  16. 16.

    Dombrowski, H. J.: Methoden und Ergebnisse der Balneobiologie. — Therapie der Gegenwart Jg.100, 442–449, 6 Abb., Berlin 1961. Hinweis auf Bakterien und andere in Sole und Zechsteinsalz gefundene mikroskopische Organismen.

  17. 17.

    Dombrowski, H. J.: Ergebnisse balneobiologischer Arbeiten in Bad Nauheim. — Arch. phys. Therapie Jg.13, 191–197, 4 Abb., Berlin 1961. Abbildung von aus Sole und Zechsteinsalz isolierten Bakterien, Algen und Sporomorphen.

  18. 18.

    Dreyer, Eva: Die Bryozoen des mitteldeutschen Zechsteins. — Freiberg. Forschungsh.C 111, 5–27, 11 Taf., 12 Abb., Berlin 1961. Aus Riffen von Pößneck und Kalken von Gera werden aus 7 Gattungen 21 Formen beschrieben mitThamniscus siccus n. sp. undProteretopora solida aturberculata n. ssp. und variationsstatistischer Art-Abgrenzung beiFenestella.

  19. 19.

    Drooger, C. W.: Die biostratigraphischen Grundlagen der Gliederung des marinen Neogens an den Typlokalitäten. — Mitt. Geol. Ges. Wien52, 105–114, 1 Abb., Wien 1960. Für die Frage des Chatt werden entscheidende Funde von Miogypsinen und Globigeriniden aus Astrup und vom Doberg herangezogen.

  20. 20.

    Drooger, C. W., &Batjes, D. A. J.: Miocäne planktonische Foraminiferen des Nordseebeckens. — Meyniana10, 18–20, 1 Taf., 2 Tab., Kiel 1961 (Vortragsreferat). Abbildung und bionomische Auswertung von 10 Globigerinen und 1Globorotalia und deren Vertikalverbreitung in 3 Bohrprofilen durch 40–350 m Oligo-Miozän des niederländischen Peel-Gebietes.

  21. 21.

    Drooger, C. W., &Felix, R.: Some variations in foraminiferal assemblages from the Miocene of the North Sea Basin. — Kon. Nederl. Akad. Wetenschop., Ser. B64, Nr. 2, 316–324, 4 Abb., 1 Tab., Amsterdam 1961. Häufigkeit und Verteilung von 48 Foraminiferen aus 51 Proben des 2,6-m-Profiles von Dingden. Angaben von Arten aus Twistringen, Woltrup, Rehden, Gram, Maade und Sylt.

  22. 22.

    Eisenack, A.: Einige Erörterungen über fossile Dinoflagellaten nebst Übersicht über die zur Zeit bekannten Gattungen.— N. Jb. Geol. Paläont. Abh.112, 281–324, 5 Taf., 8 Abb., Stuttgart 1961. Neben der Diskussion morphologischer und taxionomischer Fragen werden 56 Gattungen in 14 Familien neu zusammengestellt, wobei den Auswüchsen (Hörnern), Furchen- und Tafelgrenzen der Außenhülle ein erhöhter Wert zukommt.

  23. 23.

    Eisenack, A.: Hystrichosphären als Nahrung ordovizischer Foraminiferen. —N. Jb. Geol. Paläont. Mh. B, 15–19, 4 Abb., Stuttgart 1961. In Geschieben finnischer Ostseekalke fanden sich sehr vereinzelt zuOrdovicina, Amphitremoidea undPsammosphaera gestellte Gehäuse, die in ihrem Inneren Hystrichosphaeren enthalten.

  24. 24.

    Ellermann, Clara: Variationsstatistik einer Folge vonElphidium subnodosum (Roemer).— Meyniana10, 13–14, Kiel 1961 (Vortragsreferat). Hinweis auf die im Geol. Jb.77 (1960) publizierten Ergebnisse.

  25. 25.

    Ellermann, Clara: Bemerkungen zuAsterigerina gürichi (Franke).— Meyniana10, 13, Kiel 1961 (Vortragsreferat). Vorschlag subspezifischer Fassung der aus NW-Europa aus dem Oligo-Miozän bekannten Asterigerinen.

  26. 26.

    Engel, G.: Fund eines hexactinelliden Schwammes im Oligozän des Emslandes. —Naturhist. Ges., Ber.105, 7–10, 1 Taf., Hannover 1961. Es werden 7 zur Einstufung desVentriculites sp. in das Mitteloligozän dienende Foraminiferen abgebildet und genannt.

  27. 27.

    Erd, K.: Die bisherige botanische Erforschung des Paludinen-Interglazials in Brandenburg.— Wiss. Z. Pädag. Hochsch. Potsdam. Math.-Naturwiss. R.6, 59–68, 2 Abb., Potsdam 1960. Zusammenstellung der bisherigen palynologischen und karpologischen Daten von 8 Fundorten des Elster-Saale-Interglazials.

  28. 28.

    Erd, K.: Die bisherige botanische Erforschung des Jungpleistozäns in Brandenburg.— Wiss. Z. Pädag. Hochsch. Potsdam. Math.-Naturwiss. R.6, 69–82, Potsdam 1960. Diskussion der bisher über 16 verschiedene Fundorte vorliegenden botanischen Daten.

  29. 29.

    Erd, K.: Das Eem-Interglazial von Kerkwitz-Atterwasch bei Guben (Vorläufige Mitteilung).— Wiss. Z. Pädag. Hochsch. Potsdam. Math.-Naturwiss. R.6, 107–118, 3 Taf., 1 Abb., Potsdam 1960. Im Rahmen von Beiträgen zur Flora von Brandenburg wird ein 22-m-Bohrprofil mit 17,3 m interglazialen Sedimenten palynologisch charakterisiert.

  30. 30.

    Fischer, W.: Über die Lias/Dogger-Grenze in Süddeutschland. — N. Jb. Geol. Paläont. Mh., 394–400, 1 Abb., Stuttgart 1961. Diskussion der biostratigraphischen Möglichkeiten für die Grenze der Aalensis-Zone und der Torulosus-Schichten, ausgehend von den bis 10 m mächtigen Jurensis-Mergeln von Weilheim und Achdorf. Verbreitung vonAphelocythere kuhni und vonA. ramosa n. sp.

  31. 31.

    Flügel, E.: Über die Fauna und Flora der obertriadischen Riffkalke in den Nordalpen.— Paläont. Z.35, 8, Stuttgart 1961 (Vortragsreferat). Verschiedene Riffbildner, darunter auch Ophthalmiideen,Cheilosporites, Pharetronen, Spongiomorphiden und Bryozoen, werden generisch genannt.

  32. 32.

    Flügel, E.: Algen (Solenoporaceen) aus den Cassianer-Schichten (Ober-Ladin) der Südalpen.— N. Jb. Geol. Paläont. Mh., 339–345, 4 Abb., 1 Tab., Stuttgart 1961. Aus Stuores wirdSolenopora cassiana n. sp. beschrieben.

  33. 33.

    Flügel, E., & Ramovš, A.: Fossilinhalt und Mikrofazies des Dachsteinkalkes (Ober-Trias) im Begunjščica-Gebirge, S-Karawanken (NW-Slovenien, Jugoslavien).— N. Jb. Geol. Paläont. Mh., 287–294, Stuttgart 1961. In Schliffen erkennbare Fossilien (Algen, Foraminiferen, Spongien, Hydrozoen und Korallen) zeigen eine weitgehende Übereinstimmung mit solchen aus rhätischen Riffkalken der Kalkalpen, wieSolenopora, Parachaetetes, Augulodiscus, Stellispongia, Spongiomorpha, Stromatomorpha, Montlivaultia, Thamnasteria undThecosmilia.

  34. 34.

    Gerlach, E.: Mikrofossilien aus dem Oligozän und Miozän Nordwest-deutschlands, unter besonderer Berücksichtigung der Hystrichosphaeren und Dinoflagellaten.— N. Jb. Geol. Paläont. Abh.112, 143–228, 5 Taf., 23 Abb., 3 Tab., Stuttgart 1961. Aus 17 Kernproben der Bohrungen Emsbüren 7 und 9 geben 680 Präparate die Unterlagen für die Beschreibung von 44 Dinoflagellaten und Hystrichosphaeren — davon sind 13 sp. und 2 ssp. neu— aus 19 Gattungen mitPentadinium, Lejeunia, Emslandia undMembranophoridium n. g. Vertikalverbreitung dieser Plankter und von 29 begleitenden Foraminiferen.

  35. 35.

    Geyer, O. F.: Der erste Nachweis einer Radiolarie im süddeutschen Oberjura. — Geol. Bl. NO-Bayern11, 101–103, 2 Abb., Erlangen 1961. Beschreibung eines Einzelfundes vonCenosphaera sp. aus dem Malm der Würgauer Steige in Oberfranken.

  36. 36.

    Göttlich, K.: Beiträge zur Entwicklungsgeschichte der Moore in Oberschwaben. Teil I: Moore im Bereich der Altmoräne und der Äußeren Jungmoräne. — Jh. Ver. vaterl. Naturkde. Württemberg115, 93–174, 25 Abb., 2 Tab., Stuttgart 1960. Neben moorkundlichen Daten wird eine Reihe von Pollendiagrammen gegeben und ausgewertet, die zum Teil bis in das letzte Interglazial zurückreichen.

  37. 37.

    Gramann, F.: Das ältere Tertiär im nördlichen Vorland des Vogelsberges. — Sitz.-Ber. Ges. Beförd. ges. Naturwiss.82 (1960), 1–113, 3 Taf., 19 Abb., 2 Karten, Marburg/L. 1961. Abgrenzung des Oligozän und Diskussion seiner Dreigliederung. Foraminiferen des Melanientones, des dreigeteilten Rupeltones und des Schleichsandes, letzterer vorwiegend mit allchthonen Fossilien. Beschreibung von etwa 20 Aufschluß- und 8 Bohrprofilen mit 12 Tabellen der Vertikalverbreitung der gefundenen Foraminiferen. Angaben zur Tektonik und Paläogeographie.

  38. 38.

    Groot, J. J., Penny, J. S., &Groot, Catharina R.: Plant microfossils and age of the Raritan, Tuscaloosa and Magothy Formations of the eastern United States. — Palaeontographica B108, 121–140, 3 Taf., 2 Tab., Stuttgart 1961. Aus 23 Proben von 13 Kreide-Aufschlüssen in Alabama, Georgia, Carolina und New York werden 58 Sporomorpha mit 25 n. sp. und n. g. beschrieben und in ihrer Vertikalverbreitung angegeben.

  39. 39.

    Gründel, J.: Zur Biostratigraphie und Fazies der Gattendorfia-Stufe in Mitteldeutschland unter besonderer Berücksichtigung der Ostracoden. — Freiberg. Forschungsh.C 111, 51–144, 14 Taf., 17 Abb., 3 Tab., Berlin 1961. Aus dem Unterkarbon von Thüringen werden 9 Profile biostratigraphisch, bionomisch und paläogeographisch gewertet. Beschreibung der vorwiegend verkieselten Ostracoden, 47 Arten aus 17 Gattungen, davon 3 n. g. und 23 n. sp. Fixierung der Devon-Karbon-Grenze mittels Ostracoden. Kurzer Hinweis auf Conodonten.

  40. 40.

    Hagn, H.: Die Gliederung der bayerischen Miozän-Molasse mit Hilfe von Kleinforaminiferen. — Mitt. Geol. Ges.52, 133–141, Wien 1960. Kleinforaminiferen ermöglichen mit Häufigkeitsformen im Osten von Bayern in der marinen Molasse eine Einstufung und Trennung von Aquitan, Burdigal und Helvet.

  41. 41.

    Hagn, H.: Klassische und neue Aufschlüsse mit Faunen der Oberkreide und des Tertiärs in den östlichen Bayerischen Alpen und angrenzenden Gebieten. — Paläont. Z.35, 146–170, 14 Abb. Stuttgart 1961. Führer durch Typlokalitäten vonGümbel, Reis, Egger, Schlosser, Traub, Hagn, Hölzl u. a. bei Neubeuern, Kufstein, Häring, Traunstein, Siegsdorf, Teisendorf, Laufen und Fürstenbrunn.

  42. 42.

    Hartmann, G.: Beitrag zur Ontogenie des Ostracodenschlosses (mit Beschreibung von 2 neuen Arten). — Z. wiss. Zool.165, 428–452, 52 Abb., Leipzig 1961. Eingehende Untersuchung der Ontogenie und Phylogenie des Schlosses, insbesondere bei den rezenten ArtenCyprideis lengae n. sp. undCallistocythere fischeri n.sp., auch unter Berücksichtigung ökologischer Einflüsse.

  43. 43.

    Hecht, G.: Über Kalkalgen aus dem Zechstein Thüringens. — Freiberg. Forschungsh.C 89, 125–177, 58 Abb., Berlin 1960. Dünnschliffe zeigten, daßStromaria schubarthi eine Kalkalge ist. — Neufunde und strukturelle Einzelheiten vonTubulites articulatus.

  44. 44.

    Helms, J.: Die „nodocostata-Gruppe” der GattungPolygnathus. — Geologie Jg.10, 674–711, 4 Taf., 17 Abb., Berlin 1961 (engl. u. russ. Zusammenf.). Beschreibung, Terminologie und stratigraphische Reichweite von 12Polygnathus-Formen mit 3 n. sp. und 2 n. ssp. und von 3Polylophodonta-Arten und von einer generisch und spezifisch unbenannten Art aus dem Ober-Devon.

  45. 45.

    Hiltermann, H.: Biostratigraphie der NW-Deutschen Oberkreide mittels Foraminiferen. — Congr. Geol. Internat., 20 Sess. (1956), 135–148, 4 Abb., 1 Tab., Mexico, D. F. 1959. Zusammenfassung der bis 1956 in NW-Deutschland durchgeführten Arbeiten mit 3 Tabellen der Vertikalverbreitung und Entwicklung von Bolivinen,Bolivinoides und Neoflabellinen.

  46. 46.

    Hiltermann, H.: Die Bedeutung der Foraminiferen für die Miocän-Stratigraphie im Nordseebecken. — Meyniana10, 15–17, Kiel 1961 (Vortragsreferat). Forderung eingehender taxionomischer Untersuchungen bestimmter Foraminiferen.

  47. 47.

    Hiltermann, H.: News report Germany. — Micropaleontology7, 380 bis 381, New York 1961. Hinweis auf verschiedene Publikationen, Vorträge, Sitzungen und Exkursionen des Jahres 1960.

  48. 48.

    Hiltermann, H.: Mikropaläontologische Methoden. — InA. Bentz: Lehrbuch der angewandten Geologie1, 346–366, 11 Abb., (Enke) Stuttgart 1961. Vorteile und Besonderheiten der Benutzung von Mikrofossilien für die Stratigraphie. Anleitung zur Gewinnung, Aufbewahrung, Benutzung und Darstellung von Foraminiferen, Ostracoden, Radiolarien, Conodonten und Nannofossilien.

  49. 49.

    Hiltermann, H.: Bibliographie stratigraphisch wichtiger mikropaläontologischer Publikationen von etwa 1830 bis 1958 mit Kurzreferaten. — 1–403, (Schweizerbart) Stuttgart 1961. Unter Mitwirkung vonG. Engel, M. Kaever undHertha Sieverts-Doreck wurden 3210 Zitate mit Autoren-, Ortsregister und ausführlichem Sachverzeichnis stratigraphischer und regionaler Begriffe zusammengestellt.

  50. 50.

    Hiltermann, H.: Fortschritte der Mikropaläontologie in Deutschland mit einer Bibliographie für das Jahr 1960. — Paläont. Z.35, 209–230, Stuttgart 1961. In 10 systematischen und 3 stratigraphischen Abschnitten und 128 Zitaten und Referaten werden die auf allen botanischen und zoologischen Sektoren der Mikropaläontologie 1960 in und über Deutschland erzielten Ergebnisse gebracht.

  51. 51.

    Hiltermann, H., & Koch, W.: Foraminiferen vom E-Fuß des Cerro Minisango in Costa Rica. — InR. Weyl: Die Geologie Mittelamerikas. Beiträge zur regionalen Geol.1, 59, (Borntraeger) Berlin 1961. Einstufung von Mergel mittels Foraminiferen, von denen 12 Arten angeführt werden, als unteres Maastricht.

  52. 52.

    Hinsch, W.: Chatt und Miocän im östlichen Niedersachsen. — Meyniana10, 72–74, Kiel 1961. Kurzprofile aus den Bohrungen Braudel 1, Hankensbüttel Süd und Wedehof 1.

  53. 53.

    Hirschmann, Christa: Über Conodonten aus dem Oberen Muschelkalk des Thüringer Beckens. — Freiberg. Forschungsh.C 76, 35–86, 5 Taf., 60 Abb., 6 Tab., Berlin 1959. Angaben über die in 3 Profilen durch den Trochiten-Kalk und Ceratiten-Schichten gefundenen Mikrofossilien und deren Verteilung. In 35 von 59

  54. 54.

    Hofker, J.: Die Foraminiferen-Fauna der Gruben Hemmoor und Basbeck. — Paläont. Z.35, 123–145, 11 Abb., 1 Tab., Stuttgart 1961. Ergänzung bisheriger Daten durch Entnahme von 25 Proben aus Hemmoor und 1 Probe aus Basbeck. Vertikale Verteilung von 90 Arten, von denen mit dem „Tonband” des Hemmoor-Profiles 10 verschwinden und 16 neu erscheinen, was als Kriterium der Grenze Unter-/Ober-Maastricht gelten kann. Betonung „orthogenetischer” Reihen bestimmter Arten.

  55. 55.

    Holtz, S.: Sporen und Pollen in marinen Mitteloligozän des Ahne-Tales (Blatt Kassel-West). — Notizbl. hess. Landesamt Bodenforsch.89, 73 bis 84, 2 Taf., 2 Tab., Wiesbaden 1961. Die Analyse von 8 Proben eines Bohrprofiles durch 50 m Rupelton ergab 30 Sporomorpha undDeflandrea phosphoritica. Neben vorwiegend autochthonen Arten finden sich solche aus Lias, Kreide und vermutlichem Eozän. Die unterschiedliche Vertikalverbreitung veranlaßt paläogeographische Fragen. Kurze Angaben zur Methodik.

  56. 56.

    Horst, U.:Paul William Thomson (1891–1957). — Paläont. Z.35, 235–241, 1 Portr., Stuttgart 1961. Daten seiner Arbeiten über Braunkohlen und die Palynologie von Devon, Kreide und Tertiär mit 75 Zitaten.

  57. 57.

    Huckriede, R.: Jung-Quartär und End-Mesolithikum in der Provinz Kerman (Iran). — Eiszeitalter und Gegenwart12, 25–42, 4 Abb., öhringen/Württ. 1961. Angabe von Ostracoden und Gastropoden aus limnischem und oligohalinem Mergel, Schluff und See-Löß.

  58. 58.

    Jarke, J.: Beobachtungen über Kalkauflösung an Schalen von Mikrofossilien in Sedimenten der westlichen Ostsee. — Deutsch. Hydrograph. Z.14, 6–11, 1 Taf., Hamburg 1961. Die An- und Auflösung von Foraminiferen undChara-Oogonien wird als frühdiagenetischer Prozeß gedeutet, wobei bei Gyttjen die Form in Gestalt der Gerüsteiweiße erhalten bleiben kann.

  59. 59.

    Jarke, J.: Die Beziehungen zwischen hydrographischen Verhältnissen, Faziesentwicklung und Foraminiferenverbreitung in der heutigen Nordsee als Vorbild für die Verhältnisse während der Miocän-Zeit. — Meyniana10, 21–36, 4 Taf., 9 Karten, Kiel 1961. Von 610 Stationen der offenen Nordsee werden 37 Arten abgebildet und in ihrer quantitativen Verbreitung angegeben mit Karten und diesbezüglicher Auswertung hydrographischer Daten (Sediment, Schwankung der Bodenwassertemperatur, Verlauf der Oberflächenströmungen, 32,0 bis 35,3‰ Salinität).

  60. 60.

    Jordan, H.-P.: Über einen Scolecodonten-Fund aus dem Unterdevon des Harzes und die GattungBelodus Pander. — Freiberg. Forschungsh.C 89, 230–235, 1 Taf., 3 Abb., Berlin 1960. Histologische Untersuchung eines Einzelfundes aus dem Hercynkalk vom Scheerenstieg und Vergleich mit Kieferresten rezenter Anneliden.

  61. 61.

    Kaever, M.: Morphologie, Taxionomie und Biostratigraphie vonGloborotalites undConorotalites (Kreide-Foram.). — Geol. Jb.78, 387–438, 4 Taf., 8 Abb., 3 Tab., Hannover 1961. Detailuntersuchung des Gehäusebaues, des Nabels und der Mündung. Beschreibung von 12 Arten mit 2 n. sp. mit Angaben zur Verbreitung und Ökologie. Bestimmungsschlüssel für diese und 6 verwandte Gattungen.

  62. 62.

    Kaever, M.: Observations sur une faunule de Nummulites découverte à l'Est de Kaboul (Afghanistan). — Somm. Séances Soc. Geol. France, Nr. 7, 188, Paris 1961. Mittels bestimmter Nummuliten-Arten können Kalke der Kotagaé-Serie mit den (untereozänen) Schichten von Kirthar aequivaliert werden. Diskussion biostratigraphischer Beziehungen mit anderen Sedimenten von Afghanistan.

  63. 63.

    Kahler, F. & G.: Synonyme und homonyme Gattungsnamen im Geschlecht der Fusuliniden (Foraminifera). — N. Jb. Geol. Paläont. Mh. B, 10–14, Stuttgart 1961. Einziehung von 27 Gattungsnamen, insbesondere aus der neueren russischen Literatur.

  64. 64.

    Kahler, F.: Ungenauigkeiten der Karbon-Perm-Grenze im Bereich der Fusuliniden-Fazies. — N. Jb. Geol. Paläont. Mh.3, 113–124, 5 Abb., Stuttgart 1961. Vergleichende Angaben zur Stratigraphie im Bereich der in den Karnischen Alpen und in Jugoslawien mittels Fusuliniden fixierbaren Karbon-/Perm-Grenze für 18 Profilfolgen in N-Amerika, Japan, China und Rußland.

  65. 65.

    Kemper, E.: Mikrofauna und Faziesfossilien im unteren Mittelvalendis Nordwestdeutschlands. — N. Jb. Geol. Paläont. Mh. B, 87–94, 2 Tab., Stuttgart 1961. Auf der Basis von 160 horizontierten Proben durch die bis 30 m mächtigenPlatylenticeras-Schichten aus 5 Tongruben — darunter das klassische Profil von Gronau — wird verglichen, inwieweit mittels Mega- und Mikrofossilien eine Feinstratigraphie möglich ist.

  66. 66.

    Klement, K. W.: Kritische Stellungnahme zur GattungBulbodinium O.Wetzel 1960 (Dinoflagellaten). — N. Jb. Geol. Paläont. Mh., 489–492, Stuttgart 1961. Nach den vorliegenden Beschreibungen gehören die meisten der zu dem Genus gestellten Formen zuDeflandrea Eisenack 1938.

  67. 67.

    Krebs, W.: Stratigraphie, Vulkanismus und Fazies des Oberdevons zwischen Donsbach und Hirzenhain (Rheinisches Schiefergebirge, Dill-Mulde). — Abh. hess. Landesamt Bodenforsch.33, 1–119, 11 Taf., 21 Abb., 7 Tab., Wiesbaden 1960. Zu der syngenetischen Entstehung der vulkanischen Gesteine werden 7 Conodonten-Listen aus dem Hangenden und Liegenden der Dillenburger Tuffe gegeben.

  68. 68.

    Krömmelbein, K.: Über Dimorphismus bei Arten der Ostracoden-GattungParacypridea Swain (Cyprideinae) aus dem NE-brasilianischen „Wealden”. — Senckenbergiana leth.42, 353–375, 5 Taf., 1 Abb., 1 Tab., Frankfurt/M. 1961.

  69. 69.

    Kronberg, P., Pilger, A., Scherp, A., &Ziegler, W.: Spuren altvariscischer Bewegungen im nordöstlichen Teil des Rheinischen Schiefergebirges. — Fortschr. Geol. Rheinl.-Westf.3, Teil 1, 1–46, 7 Taf., 13 Abb., 3 Tab., Krefeld 1960. Vor allem mittels vonW. Ziegler bestimmten und in Listen angegebenen und meist abgebildeten Conodonten werden Fragen der Faziesverteilung gelöst und im Ober-Devon und Unter-Karbon Schichtlücken, Mächtigkeitsschwankungen und Diskordanzen festgelegt. Beschreibung von 6 Unterarten mit 3 n. ssp. vonPalmatolepis rugosa und einerBactrognathus-Art, nebst phylogenetischen Hinweisen.

  70. 70.

    Kühne, W. G.: Eine Mammaliafauna aus dem Kimeridge Portugals.— N. Jb. Geol. Paläont. Mh. B, 374–381, 4 Abb., Stuttgart 1961. Beschreibung von 1 mm breiten Pantotheria-Zähnchen aus kohleführendem Lusitan.

  71. 71.

    Leischner, W.: Zur Kenntnis der Mikrofauna und-flora der Salzburger Kalkalpen.— N. Jb. Geol. Paläont. Abh.112, 1–47, 14 Taf., Stuttgart 1961. Auf der Basis von über 200 Dünnschliffen durch Gesteine von Nor- bis zur Gosau-Kreide der tirolischen und Hallstätter Fazies werden 68 Foraminiferen aus 58 Gattungen und je eineLithoperella-, Clypeina- undGlobochaete-Art beschrieben. Davon sind neu:Involutina carinata n. g. n. sp. undP. deflexa. Außerdem werden 4 Tintinniden-Arten und Radiolarien identifiziert. Als fossilreich erweisen sich Rhät, Lias, Malm und Kreide.

  72. 72.

    Löffler, H.: Zur Ostrakodenfauna des obersten Donaueinzugsgebietes.— Arch. Hydrobiol./Suppl. Falkau-Schriften25, 332–340, 6 Abb., Stuttgart 1961. Verbreitung und ökologische Daten von 14 Arten mit Abb. vonPotamocypris pallida.

  73. 73.

    Löffler, H.: Grundwasser- und Brunnenostracoden aus Südwestdeutschland und den Vogesen.—Beitr. naturk. Forsch. SW-Deutschl.20, 31 bis 42, 5 Abb., 2 Tab., Karlsruhe 1961. Aus 25 Proben mit Temperaturen von etwa 10°C werden 12 Arten vonCandona, Cryptocandona, Cypria, Potamocypris, Cypridopsis undEucypris angegeben und in eu-, tycho- und xenocavale Arten eingeteilt. Beschreibung von 7Candona-Arten mit 2 n. sp.

  74. 74.

    Lüttig, G.: Die ersten Ostrakoden aus dem Quellkalk von Alfeld/Leine. —Geol. Jb.79, 93–116, 3 Taf., 1 Abb., 1 Tab., Hannover 1961. Aus zwei Profilen von 1,1 bzw. 1,5 m Jungpleistozän bis Holozän werden 7 Formen von 6 Gattungen quantitativ erfaßt, beschrieben und ökologisch ausgewertet. Neu sind:Candona brisiaca antiqua, Cyprinotus cheruscus undCypridopsis tumida.

  75. 75.

    Lüttig, G.: Neue Interglazialvorkommen bei Liebenau a. d. Weser.— Geol. Jb.78, 173–198, 6 Abb., 1 Tab., Hannover 1961/ Zusammenstellung von Quartär-Profilen, von denen 11 die bis 34 m mächtige Eem- und 4 die Holstein-Warmzeit durchteuften, mit Angabe einiger vonG. v. d. Brelie bestimmter Pollen und Sporomorphen.

  76. 76.

    Mädler, K.: Paläobotanik. Mit einem Beitrag vonH. Schneekloth.—InA. Bentz: Lehrbuch der angewandten Geologie1, 366–421, 18 Abb., (Enke) Stuttgart 1961. Neben methodischen Fragen der Palynologie des Quartärs (H. Schneekloth) und Tertiärs wird die Gewinnung von Sporomorphen aus Steinkohlen und Schiefertonen behandelt. Ergänzende Kapitel über Vielkornpräparate und über Algen, insbesondere Charophyten.

  77. 77.

    Mädler, K.: Palynologische Untersuchungen. InO. Rochna: Zur Herkunft der Manchinger Sapropelit-Ringe.—Germania39, 329–354, 2 Taf., 4 Abb., Berlin 1961. Stratigraphische Einstufung von Latène-Funden mit Mikrophotos von liassischen Classopolis- und Cerebropollenites-Pollen und karbonischenPila-Algenkolonien aus verschiedenen keltischen Schmuckstücken.

  78. 78.

    Maier-Köster, Dorothea: Zur Verbreitung der Hystrichosphaerideen im Miocän und den benachbarten Stufen.—Meyniana10, 10–12, Kiel 1961 (Vortragsreferat). Kurzes Referat mit längerer Diskussion.

  79. 79.

    Malz, H.: Erörterung der taxionomischen Fassung der Progonocytherinae (Ostracoda).—Senckenbergiana leth.42, 175–179, Frankfurt/M. 1961. Erweiterung der ursprünglich nur fürProgonocythere undLophocythere aufgestellten Unterfamilie für 18 Gattungen bzw. Untergattungen.

  80. 80.

    Martin, G. P. R.: Die GattungFabanella n. g. (Ostracoda) im NW-deutschen Malm und Wealden.—Senckenbergiana leth.42, 181–195, 1 Taf., Frankfurt/M. 1961. Früher zuCyprideis gestellte Arten werden neu zusammengefaßt.Fabanella polita ist wahrscheinlich synonym mitFab. boloniensis. Beschreibung vonFab. prima n. sp. als Generotyp und vonFab. polita mediopunctata n. ssp.

  81. 81.

    Martin, G. P. R.: Eine marine Mikrofauna im Wealden von Emlichheim (Emsland, NW-Deutschland).—Palaeontographica A116, 105–121, 2 Taf., Stuttgart 1961. Beschreibung einer (brachyhalinen) Einschaltung im limnischen Wealden 4 der Bohrung Emlichheim-West 1 mit 15 Ostracoden, von denen je eineCytheridea, Orthonotacythere undEocytheropteron neu ist. Diskussion ökologischer Fragen unter Berücksichtigung der vergesellschafteten Foraminiferen.

  82. 82.

    Martini, E.: Ein Kalkflagellat in den Meeren der Gegenwart und Vorzeit. —Natur und Volk91, 335–339, 6 Abb., Frankfurt/M. 1960. Morphologie, Ökologie und Verbreitung vonBraarudosphaera bigelowi, die vom Lias bis Holozän gefunden wurde.

  83. 83.

    Martini, E.: Nannoplankton aus dem Tertiär und der obersten Kreide von SW-Frankreich.—Senckenbergiana leth.42, 1–41, 5 Taf., 3 Abb., Frankfurt/M. 1961. Beschreibung und Vertikalverbreitung von 52 Coccolithophoriden aus 30 Proben von 23 Lokalitäten mit 13 n. sp. vonTetralithus, Micrantholithus, Pemma, Eodiscoaster n. g.,Discoaster, Zygolithus undClathrolithus. Zur Aequivalenz des Ypresien, Lutetian, Bartonien und Ludien mit den Eozän-Horizonten NW-Deutschlands.

  84. 84.

    Martini, E.: Der stratigraphische Wert der Lithostromationidae.—Erdöl-Z., 100–103, 2 Abb., 1 Tab., Wien 1961. Aus dem Tertiär werden 8 Nannofossilien—darunter 2 n. sp.—vonLithostromation, Trochoaster undCoronaster n.g. beschrieben und in ihrer Vertikalverbreitung dargestellt.

  85. 85.

    Nötzold, T.: Fossile Früchte und Samen aus dem Niederlausitzer Braunkohlenrevier. —Geologie10, 231–245, 3 Taf., 1 Tab., Berlin 1961. Nur die Kohle des Unterflözes ergab reiche karpologische Funde, von denen 10 Arten der Gattungen,Arctostaphyloides, Brasenia, Aldrovandia, Myrica, Magnolia, Magnoliaespermum,? Castanopsis, Rosellinites undCarpolithus beschrieben und bionomisch ausgewertet werden. Nach der Palynologie handelt es sich trotz dieser oligozänen Begleitflora um unteres und mittleres Miozän.

  86. 86.

    Oertli, H.-J., Brotzen, F., &Bartenstein, H.: Mikropaläontologisch-Feinstratigraphische Untersuchung der Jura-Kreide-Grenzschichten in Südschweden.—Sveriges Geol. Undersökning, Ser. C579 Årsbok 55, 3–24, 2 Taf., 4 Abb., Stockholm 1961. In Kurremölla auf Schonen wurden in der sandigen „Wealden”-Fazies Serpulit-Ostracoden gefunden.

  87. 87.

    Parsch, K. O. A.: Einige Serpuliden (Chaetopoda) aus dem Jura von Alberta, Kanada.—Stuttgarter Beitr. Naturkunde, Nr.63, 1–6, 1 Taf., 2 Tab., Stuttgart 1961. Aus 4 Bohrungen und 2 Aufschlüssen des Callovien werden 6 Arten mit 2 n. sp. beschrieben.

  88. 88.

    Pflug, H. D.: Fragen der Sporenstratigraphie im Jungtertiär.—Z. dt. geol. Ges.112, 586, Hannover 1961 (Vortragsreferat). Gründe für die Schwierigkeit, das Oligozän und Miozän palynologisch zu unterteilen.

  89. 89.

    Prescher, H.: Oberkreide und Tertiär in Südböhmen (ČSSR).—Geologie Jg.10, 336–346, 1 Abb., Berlin 1961. Tagungsbericht über neue stratigraphische Ergebnisse von BlankaPacltová mit Liste der Sporomorphen der kretazischen Klikover Buntserie und der tertiären Mydlovarer Kohlenserie.

  90. 90.

    Rabien, A.: Zur Ostracoden-Stratigraphie an der Devon/Karbon-Grenze im Rheinischen Schiefergebirge.—Fortschr. Geol. Rheinl.-Westf.3, Teil 1, 61–106, 3 Taf., 4 Abb., 7 Tab., Krefeld 1960. Neuaufsammlungen an 12 Fundstellen ermöglichen es, 3 neue Arten vonRichterina aufzustellen und die Beschreibung bei 4 weiteren wesentlich zu ergänzen. Tabellarische Darstellung und Auswertung aller in einzelnen Aufschlüssen gefundenen Fossilien.

  91. 91.

    Ramovš, A.: Karbon und Perm im Vitanje-Gebirge—Ostkarawanken— NW-Jugoslawien. Teil I: Geologischer Überblick und Faunenangabe.— N. Jb. Geol. Paläont. Mh. B, 346–353, Stuttgart 1961. Neufunde von zahlreichen Fusuliniden geben eine Gliederung in 6 Horizonte, wobei erstmalig alle 3 Horizonte der Gattendorfer Schichten festgestellt wurden.

  92. 92.

    Regenhardt, H.: Serpulidae (Polychaeta sedentaria) aus der Kreide Mitteleuropas, ihre ökologische, taxionomische und stratigraphische Bewertung. —Mitt. geol. Staatsinst. Hamburg, Heft30, 5–115, 9 Taf., 5 Abb., 1 Tab., Hamburg 1961. Eingehende morphologische Analysen geben neue diagnostische Möglichkeiten zur Aufstellung von 32—darunter 12 n.g.—generischen Einheiten, die auf 12 neue Tribus verteilt werden. Beschreibung von 111 Arten mit 70 n. sp. und Vertikalverbreitung von 138 Arten.

  93. 93.

    Reichstein, M.: Parallelisierung eines Teiles des bisherigen Hauptquarzits vom Unterharz mit der Schichtfolge des Acker-Bruchberg-Systems.— Geologie10, Heft 3, 302–315, 3 Taf., 2 Abb., Berlin 1961. Neueinstufung deformierter Schiefer von 5 Fundpunkten als Ober-Devon mittels 27 Conodonten-Arten, von denen 33 Schliffphotos gegeben werden.

  94. 94.

    Rein, U.: Die Möglichkeiten einer pollenstratigraphischen Gliederung des Miocäns in Nordwestdeutschland.—Meyniana10, 160–166, 1 Abb., 1 Tab., Kiel 1961. Diskussion der Vergleichsmöglichkeiten von palynologischen Daten für 34 von Oberbayern bis Jütland reichende Profile, aus denen 50 Sporomorpha namhaft gemacht werden.

  95. 95.

    Richter, G.: Beobachtungen zur Ökologie einiger Foraminiferen des Jade-Gebietes.— Natur und Volk91, 163–170, 7 Abb., Frankfurt/M. 1961. Angaben zur Lebensweise und Verbreitung vonNonion depressulum, Elphidium excavatum undStreblus beccarii mit Photos ihrer Kriech-Wühl-und Fraßspuren.

  96. 96.

    Rompf, Irene: Foraminiferen aus dem Cenoman von Sachsen, unter besonderer Berücksichtigung der Umgebung von Dresden.—Freiberg. Forschungsh.C 89, 7–123, 22 Taf., 1 Tab., Berlin 1960. Mikrofauna von 42 Proben aus der Normal-, Schwellen- und Klippen-Fazies eines 5 qkm umfassenden Gebietes im S von Dresden mit Diskussion fazieller und biostratigraphischer Fragen für die angegebenen 124 Foraminiferen.

  97. 97.

    Rusbült, J.: Eozän bei Kühlungsborn.—Geologie10, 109, Berlin 1961 (Zusammenfassung). Hinweis auf als Schuppe auftretenden Glaukonit-Sandstein, Mergel, Mergelkalk, Kieselkalk und Ton, mikrofaunistisch als mittleres Ober-Eozän und oberes Mittel-Eozän einstufbar.

  98. 98.

    Schaub, H.: Nummulitenentwicklung und Stratigraphie des Alttertiärs.— Paläont. Z.35, 6, Stuttgart 1961 (Vortragsreferat). Angaben über die gleichsinnige Entwicklung von Nummuliten und Assilinen in verschiedenen Tethys-Gebieten.

  99. 99.

    Schenk, E.: Tertiär, Vulkanismus und Tektonik im Mittleren Hessen. 1. Ergebnisse einer Bohrung in das ältere Tertiär und den Muschelkalk bei Wahlen und die Tektonik am Nordrand des Vogelsberges. — Notizbl. hess. Landesamt Bodenforsch.89, 310–319, 2 Abb., Wiesbaden 1961. Kurze Liste mitteloligozäner Foraminiferen aus Meißelproben einer Brunnenbohrung.

  100. 100.

    Schettler, H.: Einige methodische Fragen der Spülprobenbearbeitung. — Z. dt. geol. Ges.112, 407–413, 2 Taf., 4 Abb., Hannover 1961. Vereinfachte Erfassung und Darstellung vertikaler Änderungen lithologischer und faunistischer Änderungen des Schlämmrückstandes. Der Spülschlamm unter 1 mm ist bei guter Pumpenleistung teufengerecht.

  101. 101.

    Schettler, H.: Das Interglazial von Hagen. — Heimatkalender für das Oldenburger Münsterland für 1962, 60–62, 4 Abb., Vechta/O. 1961. Neben lithologischen Hinweisen werden 2 Übersichtsphotos mit einigen limnischen Ostracoden,Chara-Oogonien und Samen gegeben.

  102. 102.

    Schindewolf, O. H.:Rudolf Wedekind † (1883–1961). — Paläont. Z.35, 242–247, 1 Portr., Stuttgart 1961. Würdigung seiner Verdienste um die Biostratigraphie, insbesondere von Paläozoikum und Ober-Kreide,mit vollständigem Schriftenverzeichnis von 60 Zitaten, darunter 8 mikropaläontologische Publikationen.

  103. 103.

    Schott, W., Klaus, W., &Staesche, K.: Zur Stratigraphie und Paläogeographie des Oberen Jura in Südwestarabien. — Geol. Jb.77, 599 bis 614, 3 Abb., Hannover 1960. In Ergänzung zu faunistischen Einstufungen werden vonKlaus insgesamt 8 Sporen aus einem Tonstein von El Gheras und 4 Sporen aus dem Steinsalz von Safir angegeben.

  104. 104.

    Schriel, W.: Fazies, Paläogeographie und Tektonik im Mittel- und Oberdevon des Harzes. — Geol. Jb.78, 719–760, 16 Abb., Hannover 1961. Neueinstufungen durch Conodonten-Analysen vonD. Stoppel mit Fossillisten der Eifel-, Givet-, Adorf- und Nehden-Stufe.

  105. 105.

    Schwabe, G. H., &Simonsen, R.: Cyanophyceen und Diatomeen aus der Krateroase Wau en-Namus (Fezzan, zentrale Sahara). — Int. Revue ges. Hydrobiol.46, 255–268, 5 Abb., Berlin 1961. Aus einem ökologisch extremen Binnengewässer werden 4 Cyanophyceen und 22 Diatomeen mit 4 marinen Arten und einer neuenNavicula angegeben.

  106. 106.

    Seidel, Sieglinde: Scolecodonten aus dem Zechstein Thüringens. — Freiberg. Forschungsh.C 76, 5–32, 4 Taf., 2 Abb., 2 Tab., Berlin 1959. In 16 von 80 Proben des 65-m-Profiles von Kamsdorf fanden sich 14 Scolecodonten-Arten, von denen 13 neu benannt und beschrieben werden. Vergleiche mit der rezenten PolychaeteEunice und fossilen Kiefern geben Hinweise für die Terminologie.

  107. 107.

    Seilacher, A.: Holothurien im Hunsrückschiefer (Unter-Devon). — Notizbl. hess. Landesamt Bodenforsch.89, 66–72, 2 Taf., 1 Abb., Wiesbaden 1961. Neubeschreibung und biostratigraphische Bedeutung vonPalaeocucumaria hunsrueckiana.

  108. 108.

    Selle, W.: Zur Gliederung des Riß/Würm-Interglazials in Nordwest-deutschland und den angrenzenden Gebieten. — Z. dt. geol. Ges.112, 519–520, Hannover 1961 (Vortragsreferat). Diskussion von 12 waldgeschichtlichen Zonen und deren Zusammenfassung in 6 Klimaphasen.

  109. 109.

    Sierotin, Th.: Sporae dispersae im Rhät und Lias von Großbellhofen (Mittelfranken). — 1–75, 5 Taf., 5 Abb., (Diss.) Berlin 1961. Ausgehend von den bisher bekannten Rhät- und Lias-Floren und ihrer Verbreitung werden aus 2 Rhät- und 3 Lias-Proben 11 bzw. 42 verschiedene Formen angegeben, von denen nur 2 gemeinsam sind. 30 der Sporomorphen werden neu benannt.

  110. 110.

    Stradner, H.: Über fossile Silicoflagelliden und die Möglichkeit ihrer Verwendung in der Erdölstratigraphie. — Erdöl u. Kohle14, 87–92, 3 Taf., 1 Abb., Hamburg 1961. Abbildung, Beschreibung und stratigraphisches Vorkommen von 106 vorwiegend tertiären Kieselgeißlern aus 20 Arten mitCorbisema triacantha flexuosa n. var.,Dictyocha schauinslandii rotundata n. var. undCannopilus picassoi n. sp.

  111. 111.

    Triebel, E.: Süßwasser-Ostracoden von den Karibischen Inseln: 1. Cypridini. — Senckenbergiana biol.42, 51–74, 12 Taf., Frankfurt/M. 1961. Taxionomische Revision von Cypridinen mit eingehender morphologischer Analyse und Neubeschreibung vonCypris decaryi, C. subglobosa, Chlamydotheca unispinosa und von 2 neuen Unterarten vonChl. hummelincki n. sp.

  112. 112.

    Triebel, E.: Geschlechts-Dimorphismus und Asymmetrie der Klappen bei der OstracodengattungOccultocythereis. — Senckenbergiana leth.42, 205–225, 5 Taf., Frankfurt/M. 1961. Die verkürzte Ventralrippe der rechten Klappe des Männchens wird in die Gattungsdiagnose einbezogen. Beschreibung vonOcc. mutabilis n. sp. mit 2 n. ssp. aus dem Lutet des Pariser Beckens, vonOcc. insolita n. sp. aus dem Rupel des Mainzer Beckens und vonOcc. bituberculata (RSS.) aus dem Torton des Wiener Beckens.

  113. 113.

    Tröger, K.: Über einige paläontologische und stratigraphische Fragen der sächsisch-böhmischen Kreide. — Geologie Jg.10, 858–862, 3 Tab., Berlin 1961. Kurzer allgemeiner Hinweis auf Globotruncanen im Cenoman-Turon.

  114. 114.

    Voges, A.: Die Bedeutung der Conodonten für die Stratigraphie des Unterkarbons I und II (Gattendorfia- und Pericyclus-Stufe) im Sauerland. — Fortschr. Geol. Rheinl.-Westf.3, Teil 1, 197–228, 5 Abb., 5 Tab., Krefeld 1960. Abstimmung der Cephalopoden- und Conodonten-Stratigraphie mit genauer Angabe der Conodonten-Funde in den wichtigsten Profilen.

  115. 115.

    Walliser, O. H.: Zum Alter des jüngsten Diabas-Vulkanismus in der Lahn- und Dill-Mulde. — Fortschr. Geol. Rheinl.-Westf.3, Teil 1, 229–242, 1 Taf., 1 Tab., Krefeld 1960. Die Haupt-Eruptionsphase wird mittels Conodonten in die Pericyclus-Stufe gestellt. Gliederung des Dinant in 7 Horizonte mittels Conodonten, die nach Fundorten getrennt angegeben werden.

  116. 116.

    Weiler, W.: Bericht über die Fischfauna der mittelmiocänen Nordsee..—Meyniana10, 49–52, Kiel 1961 (Vortragsreferat). Bionomische und paläogeologische Auswertung von Otolithen.

  117. 117.

    Weiler, W.: Die Fischfauna des unteroligozänen Melanientons und des Rupeltons in der Hessischen Senke.—Notizbl. hess. Landesamt Bodenforsch.89, 44–65, 2 Taf., Wiesbaden 1961. Von vorwiegend limnischen Fischen werden 15 Otolithen mit je 1 n. sp. vonPerca, Smerdis undThaumaturus und verschiedene Zähne und Schuppen namhaft gemacht, beschrieben und abgebildet.

  118. 118.

    Wetzel, O.: New microfossils from Baltic Cretaceous flintstones.—Micropaleontology7, 337–350, 3 Taf., New York 1961. Deutung von 45 durch Spalten von Flint sichtbar gemachten organischen Problematika, die verschiedenen Pflanzen- und Tiergruppen zugeordnet und zu 11 als Gattung behandelten Einheiten gestellt werden, wovon neben 7 ArtnamenPalambages, Palaeobion, Rhizoplectopsis undCoronopsis neu sind.

  119. 119.

    Weyland, H., & Pflug, H. D.: Beiträge zur fossilen Flora des Braunkohlenbeckens von Megalopolis im Peloponnes (Griechenland). Mit einer Einführung in die Geologie der Lagerstätte vonG. Marinos & J. Anastapoulos.— Palaeontographica B.108, 93–120, 7 Taf., 4 Abb., Stuttgart 1961. Vorläufige Mitteilung über 18 (pleistozäne) karpologische Funde mit Abbildung einiger Begleitfunde. Beschreibung von je 1 n. sp. vonNelumbo undAldrovandia. Bestimmung von etwa 40 Sporomorpha, die teilweise beschrieben werden.

  120. 120.

    Wolburg, J.:Fabanella polita inflata n. ssp., eine Leit-Ostracoda im NW-deutschen Wealden.—Senckenbergiana leth.,42, 197–203, 1 Taf., 2 Abb., Frankfurt/M. 1961. Beschreibung einer auf eine dünne Zones des Grenzbereichs Wealden 5/6 beschränkten Ostracode.

  121. 121.

    Zedler, Brunhilde: Stratigraphische Verbreitung und Phylogenie von Foraminiferen des nordwestdeutschen Oberhauterive.—Paläont. Z.,35, 28–61, 2 Taf., 8 Abb., Stuttgart 1961. Aus Moorberg und Stöcken werden 13 Arten und 2 Unterarten mit 6 n. sp. mit Synonymik und Variationskurven beschrieben. Darstellung der zeitlichen Abwandlung bestimmter Merkmale bei 3 Arten und stratigraphische Verbreitung und Unterteilung des Hauterive von 35 Arten mitSpiroplectammina dorni n. sp.,Marssonella kummi n. sp.,Lenticulina (Marginulinopsis) breyeri n. sp.,Vaginulina flexa n. sp.,Frondicularia bettenstaedti n. sp. undQuadrulina brunsvigi n. sp.

  122. 122.

    Ziegler, J. H.: Die Art der Aufrollung bei Foraminiferen und ihre systematische Bedeutung.—Paläont. Z.,35, 9, Stuttgart 1961 (Vortragsreferat). BeiTrochamminoides, Trochamminita, Recurvoides, Haplophramoides undCribrostomoides gilt die streptospirale Aufrollung allein nicht als generisch entscheidend.

  123. 123.

    Ziegler, W.: Die Conodonten aus den Geröllen des Zechsteinkonglomerates von Rossenray (südwestlich Rheinberg/Niederrhein).—Fortschr. Geol. Rheinl.-Westf.6, 1–15, 4 Taf., 1 Abb., Krefeld 1960 (Vorausdruck). Mittels Conodonten werden 7 Gerölle in verschiene Horizonte von Devon und Karbon eingestuft und in ihrer Herkunft bestimmt. Liste der isolierten Conodonten. Beschreibung und Abbildung von 12 Formen vonPolygnathus, Spathognathodus, Gnathodus, Palmatolepis, Polylophodonta undScaphignathus n. g. mit insgesamt 2 n. sp. und 2 n. ssp.

  124. 124.

    Zimmermann, Edith: Conodonten aus dem Oberdevon von Wildenfels (Sachsen).—Freiberg. Forschungsh.C 89, 178–229, 9 Taf., 2 Abb., 5 Tab., Berlin 1960. Aus 58 Proben werden 73 Arten, davon 83% der Exemplare vonPalmatolepis, angegeben und in ihrer stratigraphischen Verbreitung diskutiert.

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Hiltermann, H. Fortschritte der Mikropaläontologie in Deutschland mit einer Bibliographie für das Jahr 1961. Paläontol. Z. 36, 203–225 (1962). https://doi.org/10.1007/BF02986974

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