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Zeitschrift für Hygiene und Infektionskrankheiten

, Volume 116, Issue 5, pp 433–438 | Cite as

Über das Vorkommen und die Eigentümlichkeiten der Negrikörper bei Virsus fixe

  • Haydar Palawandow
  • A. I. Serebrennaja
  • E. M. Pugatsch
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Zusammenfassung

  1. 1.

    Bei mit verschiedenen Virus-fixe-Stämmen infizierten Passagekaninchen fanden wir in verschiedenen Hirnpartien sowohl innerhalb als auch außerhalb der Nervenzellen spärliche, meistenteils homogene und nur dann und wann punktförmige Einschlüsse enthaltende Gebilde. Ihre Häufigkeit schwankte zwischen 35% (Kiewer V.f.) und 61% (Odessaer V.f.) bis 77,7% (Virus fixe Sassari).

     
  2. 3.

    Nach Infektion von Zieseln, Mäusen, Hunden und eines Igels mit Virus fixe konnten wirNegri-Körper in 100%, bei Ratten in 80%, bei Meerschweinchen in 75% nachweisen.

     
  3. 3.

    Morphologisch imponierten die bei sämtlichen Versuchstieren (außer bei den Kaninchen) gefundenen Gebilde als echteNegri-Körper mit scharf ausgeprägter Struktur. Nicht allzu selten waren ziemlich große, nur dann und wann homogene Körperchen anzutreffen. Am häufigsten und am zahlreichsten fanden sich dieNegri-Körper im Ammonshorn, ferner in der Hirnrinde, im verlängerten Mark und am seltensten im Kleinhirn.

     
  4. 5.

    Die Fähigkeit des Virus fixe,Negri-Körper zu erzeugen, möchten wir nicht als Reversibilität in Straßenvirus ansehen, da dabei alle sonstigen Erscheinungen (klinisches Bild, Veränderung der Deuer der Inkubation und der Krankheit, rasche Einbuße des Vermögens,Negri-Körper beim Passieren des Virus von der Zieselmaus in das Kaninchen zu erzeugen) fehlen.

     
  5. 5.

    Der erfolgreiche Nachweis vonNegri-Körpern bei Virus fixe hängt von der Technik der Färbung und der Untersuchung ab.

     

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Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1934

Authors and Affiliations

  • Haydar Palawandow
    • 1
  • A. I. Serebrennaja
    • 1
  • E. M. Pugatsch
    • 1
  1. 1.Odessaer Bakteriologischen StaatsinstitutOdessaItalien

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