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Zur Chemie des NH2-Radikals

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Zusammenfassung

Es wird versucht, die Chemie des Hydroxylamins und des Hydrazins auf das Wirken des Radikals NH2 zurückzuführen, dem die maßgebliche Rolle in Gestaltung der bezüglichen Mechanismen zugeschrieben wird. Das genannte Radikal ist sowohl reduzierender als oxydierender Betätigung fähig; diese seine Doppelnatur bedingt die Mannigfaltigkeit des Reaktionsablaufes in den Umsetzungen der beiden genannten Verbindungen. Von dieser Voraussetzung ausgehend, werden die Hauptlinien der Mechanismen verschiedener typischer Hydroxylamin- und Hydrazinreaktionen entwickelt. Im Selbstzerfall an kolloidem Metall dürfte letzteres dahin mitwirken, daß es die Elektronenübertragung erleichtert; ein diesbezüglicher Mechanismus wird entwickelt.

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Abel, E. Zur Chemie des NH2-Radikals. Monatshefte für Chemie 84, 527–535 (1953). https://doi.org/10.1007/BF00900784

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