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Konkurrenz operativer und konservativer Behandlungsmethoden der Harninkontinenz?

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Zusammenfassung

Ein Vergleich der Leistung konservativer und operativer Therapie wurde dadurch ermöglicht, daß die Ergebnisse gleicher Inkontinenzgrade gegenübergestellt wurden. Bei allen Kontrollen wurde die Blase aufgefüllt. Es zeigte sich, daß die Beckenbodengymnastik ein Konkurrenzverfahren für die operative Therapie bei den Fällen erstgradiger Harninkontinenz darstellt, bei denen ein Einfluß der Levatorkontraktion auf den Verschlußapparat feststellbar ist. Dazu kommt als Aufgabengebiet der Beckenbodengymnastik noch die Prophylaxe, besonders in Form des postpartalen und postoperativen Trainings.

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Wir haben außerdem noch — obwohl nicht direkt zum Thema gehörig — die Ergebnisse der Plastik (Kolporrhaphia ant. et post.) mit denen aller anderen Operationen verglichen (s. Tabelle 4 und 5). Den Operationen außer Plastik (s. auch Tabelle 1) wurden hauptsächlich die schweren Fälle zugeführt. Die Zahl der zweit- und drittgradigen Inkontinenzfälle war in dieser Gruppe sogar etwas größer als die der erstgradigen HI. Trotzdem war der höchste günstige Effekt von 89% festzustellen. Die Heilung betrug allerdings nur 52%.

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Janisch, H., Lentsch, R. & Palmrich, A.H. Konkurrenz operativer und konservativer Behandlungsmethoden der Harninkontinenz?. Arch. Gynak. 193, 497–501 (1959). https://doi.org/10.1007/BF00837253

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