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Das Verhalten der motorischen Einheiten unter den Bedingungen eines isometrischen Trainings

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Zusammenfassung

Es sollte die Frage untersucht werden, in welcher Weise sich die Abnahme der elektrischen Aktivität unter den Ausgangswert im Verlauf eines isometrischen Trainings vollzieht. Dazu mußten Versuchspersonen ihren M. quadriceps täglich kurzfristig maximal anspannen. Die Trainingskontrolle wurde so durchgeführt, daß die Versuchsperson die jeweils bestimmte maximale Kraft so lange wie möglich halten mußte. Während dieser Zeit wurden stets am gleichen Ort die Aktionspotentiale mit konzentrischen Nadelelektroden abgeleitet. Die Frequenzen zu Beginn, in der Mitte und gegen Ende des Haltevorganges wurden ausgewertet. Es zeigte sich, daß sie im Verlauf des Trainings den Ausgangswert niemals unterschreiten. Die Frequenzen gegen Ende des Haltevorganges stiegen sogar in den beiden letzten Trainingswochen erheblich an. Aus ihrem Verhalten, zu den anderen gemessenen Größen wird der Schluß gezogen, daß die beschriebene Abnahme der elektrischen Aktivität im wesentlichen auf eine Desynchronisierung der Vorderhornimpulse zurückzuführen ist. Vom energetischen Standpunkt aus wird hierin eine Rationalisierung erblickt.

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Literatur

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Stoboy, H., Nüssgen, W. & Friedebold, G. Das Verhalten der motorischen Einheiten unter den Bedingungen eines isometrischen Trainings. Int. Z. Angew. Physiol. Einschl. Arbeitsphysiol. 17, 391–399 (1959). https://doi.org/10.1007/BF00699628

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