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Die Beziehungen zwischen dem auskultierten Brachialisdruck und dem dynamometrisch sowie dynamographisch gemessenen ophthalmicadruck

I. Mitteilung

Zusammenfassung

Bei 98 Personen wurden die systolischen, diastolischen und die Mitteldruckwerte des Brachialisdruckes jeweils den dynamometrisch und dynamographisch bestimmten Ophthalmica-Druckwerten in Koordinatensystemen gegenübergestellt. In derselben Weise erfolgte der Vergleich der dynamometrischen und dynamographischen Werte. Die Regressionen und Korrelationskoeffizienten wurden errechnet. Es zeigt sich bei allen Gegenüberstellungen ein signifikanter Zusammenhang, der jedoch bei unserem relativ jungen Personenkreis nicht so eng ist, wie ihnWeigelin bei der Dynamometrie gefunden hat.

Von den 98 Personen hatten 14 eine labile Hypertonie mäßigen Grades. Bei der Dynamometrie liegt ein Teil dieser Werte (Hypertoniker) deutlich außerhalb der zweifachen Streuung, während bei der Dynamographie die Werte — von einer Ausnahme abgesehen — im „Normband” liegen. Dies spricht dafür, daß die Dynamographie auch bei Hypertonikern verläßliche Resultate ergibt. Die Korrelationen sind bei der Dynamographie im Vergleich zur Dynamometrie allgemein etwas schlechter, jedoch statistisch nicht signifikant verschieden. Die Gründe für die schlechteren Korrelationen werden erörtert. Zusammenfassend ergibt sich, daß die Dynamographie als Methode zur Blutdruckbestimmung der A. ophthalmica geeignet ist.

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Literatur

Literaturübersicht

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Hager, H., Link, U. Die Beziehungen zwischen dem auskultierten Brachialisdruck und dem dynamometrisch sowie dynamographisch gemessenen ophthalmicadruck. Albrecht v. Graefes Arch. Ophthal. 166, 166–179 (1963). https://doi.org/10.1007/BF00683476

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