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Das Prinzip des mehrseitigen Zusammenwirkens der Augenmuskeln

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Zusammenfassung

  1. 1.

    Zunächst werden die allgemeinen Grundsätze der Wirkung, speziell der Kooperation der Skeletmuskeln auseinandergesetzt.

  2. 2.

    An der Muskulatur des Einzelauges wird dieListingsche Bewegungsweise (mit dem Nebeneffekt rationierter kinematischer Neigung) auf rollungsfreie Kooperation der beiden Heber und der beiden Senker zurückgeführt, wozu bereits 4 Augenmuskeln ausreichen würden. Daneben aber gestattet ein andersartiges, nämlich vertikalbewegungsfreies Zusammenwirken der Vertikalmuskeln (derselben Etage) selbständige Extrarollungen, so daß sich funktionell ein Verhalten ergibt, als ob nicht 6, sondern bloß 4 Muskeln am Einzelauge vorhanden wären.

  3. 3.

    Aber auch am motorischen Doppelauge ist eine mehrfache, und zwar 6- bzw. 12fache Bewegungsweise in gleichem wie in gegensätzlichem Sinne möglich. Dieses Verhalten wird durch verschiedene Kooperation der beiden motorischen Apparate ermöglicht, so daß sich das Prinzip des mehrseitigen Zusammenwirkens nicht bloß am Einzelauge, sondern in noch höherem Maße für das Doppelauge gültig erweist.

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Literatur

  1. Tschermak-Seysenegg, A. v.: Physiologie der Augenbewegungen. InBethes Handbuch der normalen und pathologischen Physiologie, Bd. 12, S. 1001 bis 1094. 1929.

  2. Tschermak-Seysenegg, A. v.: Methodik des optischen Raumsinnes und der Augenbewegungen. InAbderhaldens Handbuch der biologischen Arbeitsmethoden, Abt. V, Teil 6, S. 1427–1754. 1937.

  3. : Einführung in die physiologische Optik, 1. Aufl. 1942; 2. Aufl. 1947. Wien: Springer (O. Lange).

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von Tschermak-Seysenegg, A. Das Prinzip des mehrseitigen Zusammenwirkens der Augenmuskeln. Albrecht v. Graefes Arch. Ophthal. 148, 101–106 (1947). https://doi.org/10.1007/BF00681959

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