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Zur Entstehung der “weißen Hornhautringe”

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Zusammenfassung

Auch im neueren Schrifttum ist die Entstehungsart der “weißen Hornhautringe” (Coat) umstritten. An Hand von 4 Beobachtungen wird deshalb gezeigt, daß die weißen Ringe sicher traumatischer Herkunft sind. Die Entstehungsursache ist meist eine Verbrennung der Hornhautoberfläche durch einen Kohlenfunken, seltener die Kalkverätzung oder andere Verbrennungen und Verätzungen.

Abgesehen von dem rasch wieder verschwindenden Epithelschorf bestehen die “weißen Ringe” vor allem aus den weißen Stippchen in derBowmanschen Membran, mitunter auch aus glasiggrauen krümeligen Bildungen in den oberflächlichen Stromaschichten. Alle diese Gebilde sind Gewebsveränderungen, die schon unmittelbar nach der Einwirkung der Schädlichkeit sichtbar sind. Im Gegensatz zur bisherigen Ansicht sind sie auch bis zu einem gewissen Grade rückbildungsfähig, wenigstens in frischen Fällen.

Die Kenntnis der “weißen Hornhautringe” als sicherer Verletzungsfolge kann für die Gutachtertätigkeit von praktischer Bedeutung sein.

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Literatur

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Purtscher, E. Zur Entstehung der “weißen Hornhautringe”. Albrecht v. Graefes Arch. Ophthal. 149, 397–406 (1949). https://doi.org/10.1007/BF00681252

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