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Der Musculus orbitalis und das obere Halsganglion der Ratte als pharmakologische Testobjekte

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Zusammenfassung

Der Musculus orbitalis (Müllerscher Augenmuskel) wird über das obere Halsganglion sympathisch innerviert. Seine Kontraktion bewirkt eine Protrusion des Augapfels. Diese Protrusion, die bei der Ratte sehr deutlich ausgeprägt ist, läßt sich leicht und exakt registrieren. Als Beispiel für die Anwendung des M. orbitalis und des Halsganglion als Testobjekte wird eine Versuchstechnik beschrieben, bei der neben der präganglionären Reizung die lokale Aufbringung von Lösungen der zu untersuchenden Substanzen auf das Ganglion möglich ist. Die Methode ist zur Vorprüfung von Substanzen auf eine etwaige ganglienblockierende Wirkung geeignet. Es besteht eine quantitative Abhängigkeit des Reizerfolges von der am Ganglion applizierten Konzentration der blockierenden Substanz

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Literatur

  1. Brücke, F., W. Macho u. G. Werner: Wien. klin. Wschr. 1947, 537.

  2. Langley, J. N., and W. L. Dickinson: Proc. Roy. Soc. Lond. 46, 423 (1889); 47, 379 (1890).

  3. Langley, J. N.: J. of Physiol. 27, 226 (1901/02).

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Herrn Professor Dr. Paul Wels, Greifswald, zum 65. Geburtstag gewidmet.

Mit 2 Textabbildungen.

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Kaller, H. Der Musculus orbitalis und das obere Halsganglion der Ratte als pharmakologische Testobjekte. Naunyn - Schmiedebergs Arch 225, 474–478 (1955). https://doi.org/10.1007/BF00249237

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