Springer Nature is making SARS-CoV-2 and COVID-19 research free. View research | View latest news | Sign up for updates

Über die Fortpflanzungsfähigkeit der Ratte nach Einwirkung von Diäthylenglykol

  • 22 Accesses

  • 9 Citations

Zusammenfassung

Über einen Zeitraum von 8 Monaten an etwa 560 Ratten vergleichend durchgeführte Züchtungsversuche lassen keine Schädigung der Fortpflanzungsfähigkeit durch eine vorausgegangene 12 wöchige Behandlung der Elterntiere mit Diäthylenglykol (täglich 1,0 cm3 einer 20% igen Lösung je 100 g) erkennen, obwohl die zugeführte Gesamtmenge ein mehrfaches derjenigen ist, die in den Versuchen von Holck die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigte oder aufhob. Versuchs-, Vergleichs-(Glycerin) und Kontroll- (Wasser) Tiere wurden in fast gleicher Zahl trächtig. Die Wurfgröße betrug durchschnittlich 8–10 Junge. Diese zeigten regelmäßige und gleichartige Entwicklung. Wachstum und Reife (Einsetzen des Oestrus) waren ungestört; die innersekretorischen Organe ließen hinsichtlich Gewicht und Feinstruktur keine Unterschiede erkennen. Aufnahmefähigkeit und Wurfzahl der unbehandelten F1-Generation glichen denjenigen der P-Tiere. Entsprechend verhielt sich die F2-Generation, auch hier fand sich kein Anhalt für die Manifestation von Keimschäden.

This is a preview of subscription content, log in to check access.

Literatur

  1. Holck, H. G. O.: Glycerin, Ethylene Glycol, Propylene Glycol and Diethylene Glycol. J. Amer. Med. Assoc. 109, 1517 (1937).

  2. Loeser, A.: Diäthylenglykol, neuere Beiträge zur Pharmakologie und Toxikologie der Polyglykole. Arch. exper. Path. u. Pharmakol.: in Vorbereitung.

Download references

Author information

Additional information

Mit 2 Textabbildungen.

Rights and permissions

Reprints and Permissions

About this article

Cite this article

Wegener, H. Über die Fortpflanzungsfähigkeit der Ratte nach Einwirkung von Diäthylenglykol. Naunyn - Schmiedebergs Arch 220, 414–417 (1953). https://doi.org/10.1007/BF00246566

Download citation